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Thema: EHC Neuwied

  1. #81
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    Dominik Ochmann soll Defensive Stabilität geben

    Der EHC Neuwied vermeldet mit Dominik Ochmann den zweiten Neuzugang für die Saison 2014/15. Der 21-jährige Verteidiger wechselt von den Bulldogs aus Königsborn zu den Bären. „Dieser Wechsel ist für mich ein wichtiger Schritt“, sagt der gebürtige Münchner. „Ich freue mich darauf, in Neuwied Verantwortung übernehmen zu dürfen.“

    Ochmann erlernte das Eishockeyspielen im Nachwuchs des TSV Erding, bevor er drei Spielzeiten für die Starbulls Rosenheim in der DNL auflief. In dieser Zeit sammelte er auch schon Zweitliga- und Oberliga-Erfahrung in Rosenheim und Erding. In der Saison 2012/13 wechselte er zur Saisonhälfte von der Oberliga Süd (Erding) in den Westen zu den Hammer Eisbären – zum ersten Mal lief Ochmann außerhalb seiner bayerischen Heimat für einen Verein auf. „Am Anfang war das sicherlich eine Umstellung. Freunde und Familie waren doch ziemlich weit entfernt. Aber im Jahr drauf war das schon kein Problem mehr.“ Ochmann wechselte im vergangenen Sommer von Hamm zu den Bulldogs nach Königsborn. „Eine interessante Erfahrung. Wir hatten ein junges Team und ich musste viel Verantwortung übernehmen. Es gab sicherlich auch schwierige Phasen, aber ich habe in dieser Zeit viel dazugelernt.“

    Ochmann, der den Sommer über in München wohnt und sich intensiv um sein Studium der Wirtschaftspsychologie kümmert, entschied sich jetzt zu einem Wechsel in die Deichstadt. „Ist ja auch mal schön, in einer vollen Halle zu spielen“, sagt der Verteidiger, der sich nach dem Angebot aus Neuwied zunächst einmal über den EHC erkundigt hatte. „Ich habe noch nie in Neuwied gespielt, aber die Fans sind klasse – das weiß man. Ich darf auch bei den Bären Verantwortung übernehmen, das reizt mich. Für mich persönlich erhoffe ich mir eine Saison, in der ich zum Erfolg der Mannschaft beitragen kann.“

    Eine Rolle, in der auch EHC-Trainer Arno Lörsch den zweiten Neuzugang in der Verteidigung sieht: „Dominik ist ein relativ junger Spieler, der aber mit vielen Fähigkeiten ausgestattet ist. Ein Zwei-Wege-Spieler, mit gutem Körperbau und starkem Zweikampfverhalten.“ Ochmann wiegt 92 Kilogramm und ist 1,85 Meter groß. „Er ist variabel einsetzbar, wird bei uns aber seinen Part sicherlich in der Verteidigung finden. Ein Spieler, der in der Lage ist, seine Defensivreihe zu führen. Zudem kennt er schon viele verschiedene Spielphilosophien durch seine Stationen in Bayern und im Westen. Er gilt als ein extrem harter Arbeiter. Und als ein Spieler, der auch in der Kabine mal das Wort ergreift und seine Mitspieler motiviert. Ich denke, er bringt genau den richtigen Spirit mit für unser Team. Ich freue mich auf ihn.“

    Quelle: hockeyweb.de
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  2. #82
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    US-Boy Josh Myers stürmt aus der NCAA in den Bärenkader

    Er war lange nicht mehr da – höchste Zeit, dass er nach Deutschland zurückkehrt: Im Alter von drei Jahren besuchte Josh Myers Familienangehörige in Deutschland, seither war der US-Boy nicht mehr in Europa. Im Sommer wird sich das jedoch ändern: Der Stürmer geht in der neuen Saison für den EHC Neuwied auf Torejagd, wird an der Seite seines Landsmanns Brian Gibbons auf dem Eis wirbeln. „Ich kann es kaum erwarten, nach Neuwied zu kommen“, sagt der 24-Jährige, der aus Colorado Springs stammt.


    (Foto: Verein)

    „Die Besetzung der zweiten Kontingentstelle ist ein sehr sensibles Thema, dessen sind wir uns natürlich bewusst“, sagt Teammanager Carsten Billigmann. „Natürlich hatten viele Fans gehofft, dass wir neben Gibbons auch den Kanadier Andrew Love für die kommende Saison in der Oberliga weiterverpflichten. Immer wieder wurden wir in den zurückliegenden Tagen und Wochen auf Andrew angesprochen, der eine starke Saison bei uns gespielt hat. Wir hatten ihm ein nahezu identisches Angebot gemacht wie Brian Gibbons. Während wir uns mit Brian jedoch schnell einig waren, konnten wir uns mit Andrew nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Seine Vorstellungen und unsere Möglichkeiten lagen zu weit auseinander.“ Auch EHC-Trainer Arno Lörsch unterstreicht: „Es wäre nicht richtig gewesen, so viele finanzielle Mittel unseres Budgets für nur einen Spieler zu binden. Er hat einen klasse Job gemacht – dafür danken wir ihm. Aber nun trennen sich die Wege eben, auch das gehört zu unserem Sport.“

    Myers bringt beste Referenzen mit nach Deutschland, spielte zuletzt drei Jahre lang in der NCAA für das Merrimack College – und damit hochklassiger als Love und Gibbons, die beide aus der NCAA Division III nach Neuwied kamen. „Er hat zuvor in der BCHL von sich reden gemacht, dort unter anderem 40 Tore und 40 Assist in 59 Ligaspielen erzielt und sich damit für die NCAA empfohlen“, sagt Lörsch. „Eine Liga, aus der zum Beispiel auch Essens Topscorer Brance Orban und Aaron McLeod im Vorjahr nach Deutschland kamen. Ich habe große Hoffnung, dass er sich ähnlich schnell ins Team einfinden wird wie Brian und Andrew in der Vorsaison. Ihm eilt ein sehr guter Ruf voraus. Was ich bisher von ihm gesehen habe, hat mich absolut überzeugt. Zudem führt er den Schläger auf der rechten Seite – für einen Trainer ist es nicht unwichtig, solche Skills im Team zu haben. Er wird ganz sicher bei uns seinen Weg gehen.“

    Im Alter von vier Jahren begann Josh Myers daheim in Colorado Springs mit dem Eishockey. Über die Lincoln Stars, die Des Moines Buccaneers (beide USHL) und die Langley Chiefs (BCHL) landete er schließlich für drei Jahre am Merrimack Collage nahe Boston (Massachusetts). „Ich konnte mein Wirtschaftsstudium verkürzen und vorzeitig abschließen. Mit meinem Abschluss in der Tasche war klar: Jetzt würde ich gerne nach Deutschland gehen und dort Hockey spielen. Ich habe mir dann ein paar Ligen im Internet angeschaut und mein Agent nannte mir Neuwied als eine sehr gute Möglichkeit, mir diesen Wunsch zu erfüllen.“ Mit drei Jahren besuchte Myers zuletzt das Land und seine Verwandten. „Mein Onkel, meine Tante und meine Cousine leben nur drei Stunden von Neuwied entfernt. Auch zu meinen Pateneltern ist es nicht weit. Es wird großartig sein, sie wiederzusehen.“

    Josh Myers beschreibt sich selbst als einen schnellen Skater mit gutem Schuss. „Ich mag Breakaways, liebe es, noch einen Gang höher zu schalten und dem Gegner davonzulaufen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ich freue mich darauf, Teil dieses Teams zu werden und mit den Bären die Oberliga anzugehen. Alles, was ich bisher über Neuwied gehört habe, war sehr positiv. Team, Trainer und Management wurden stets gelobt. Und auch die Fans, die sehr leidenschaftlich hinter dem Team stehen, sind natürlich ein Grund, für den EHC Neuwied zu spielen.“

    Quelle: hockeyweb.de
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  3. #83
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    EHC Neuwied gewinnt ersten Test gegen Troisdorf mit 20:0

    20 Tore und knapp 300 Bärenfans in fremder Halle – das erste Testspiel der Saison für den EHC Neuwied war eine runde Sache, das sportliche Ergebnis darf jedoch nicht zu hoch bewertet werden. Zumeist glich das Duell des Neu-Oberligisten gegen den ambitionierten NRW-Ligisten einem Power-Play, phasenweise konnten sich die Gäste kaum aus dem eigenen Drittel befreien.

    „Man hat den Unterschied von zwei Klassen deutlich gesehen“, sagte denn auch Troisdorfs Trainer Thomas Gaida nach dem 20:0 (2:0, 8:0, 10:0). Dennoch zeigte der EHC Neuwied nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten auf dem Eis schon eine ansprechende Leistung. „Die Mannschaft hat viel Spielfreude gezeigt“, war EHC-Trainer Arno Lörsch zufrieden.
    Viele flüssige Kombinationen, im Abschluss aber noch nicht mit der letzten Konsequenz – so agierte Neuwied im ersten Drittel, in dem Andreas Wichterich und Andre Bruch zur 2:0-Führung trafen. Mit zunehmender Spieldauer wichen jedoch bei den Gästen, die engagiert und fair agierten, die Kräfte. Noch im zweiten Drittel zogen die Bären das Tempo weiter an und erhöhten durch die Tore von Brian Gibbons (3), Artur Tegkaev, Josh Myers, Andre Bruch, Josh Rabbani und Felix Köbele auf 10:0.

    „Ich hätte mir gewünscht, dass Troisdorf uns mehr fordert“, sagte Lörsch. „Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden, sie hat gut kombiniert und konzentriert gearbeitet.“
    Das blieb auch im letzten Drittel so, dem Verteidiger Kai Schmitz mit insgesamt vier Treffern seinen Stempel aufdrückte. Weitere Tore zum 20:0-Endstand steuerten Brian Gibbons, der insgesamt ebenfalls vier Mal traf, sowie Rabbani, Köbele, Schahab Aminika, Myers und Dominik Ochmann bei. Bei den Bären wechselten sich zwischen den Pfosten Alexander Neurath und Kiian Aaltonen ab – beide wurden nur selten geprüft, zeigten dann aber ihre Klasse und ließen keine Gegentreffer zu.

    EHC Neuwied: Aaltonen, Neurath – Wichterich, Neubert, Becker, Schmitz, Aminika, C. Neumann – Ochmann, Gibbons, Maaßen, Rabbani, Bruch, Tegkaev, Myers, Köbele, Wasser, Niestroj, Kley, F. Neumann.

    Tore: 1:0 Wichterich (12.), 2:0 Bruch (14.), 3:0 Tegkaev (22.), 4:0 Myers (22.), 5:0 Bruch (26.), 6:0 Rabbani (27.), 7:0, 8:0 Gibbons (33., 34.), 9:0 Köbele (35.), 10:0 Gibbons, 11:0 Rabbani (42.), 12:0 Schmitz (46.), 13:0 Köbele (49.), 14:0 Aminika (51.), 15:0 Gibbons (52.), 16:0 Myers (53.), 17:0 Ochmann (55.), 18:0, 19:0, 20:0 Schmitz (56., 56., 57.).

    Zuschauer: 293.

    Strafen: Neuwied 2, Troisdorf 6.

    Ausblick: Am Freitag (12. September, 20 Uhr) treffen die Bären in Diez auf die Tilburg Trappers (Niederlande), das Rückspiel steigt am Sonntag (14. September, 15 Uhr) in Tilburg.

    Quelle: eishockey-magazin.de
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  4. #84
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    Saisonauftakt in Duisburg, Heimpremiere am Sonntag gegen Frankfurt

    (PM) Die Rollen sind klar verteilt. Eigentlich. Doch welcher Sportler oder Trainer fährt schon gerne irgendwo hin, um sich eine Niederlage abzuholen. Und deshalb ist auch der Plan des EHC Neuwied zum Saisonstart in der Oberliga West ein anderer. Klar, die Füchse aus Duisburg sind am Freitagabend um 18.30 Uhr nicht nur Gastgeber, sie sind auch der klare Favorit gegen den Aufsteiger aus der Deichstadt. Doch die Bären wollen ein unangenehmer Gegner sein. Das gilt auch für das erste Heimspiel der Oberliga-Saison am Sonntagabend um 19 Uhr im Neuwieder Icehouse gegen die deutlich verstärkten Löwen aus Frankfurt.


    Wenn am Freitag in Duisburg die Saison beginnt, dann haben die Bären in der Vorbereitung 11 Trainingseinheiten absolviert. Zum Vergleich: Duisburg hatte alleine 13 Testspiele lang Zeit um in Form zu kommen und an der Abstimmung zu arbeiten. „Ich wollte am Ende der Vorbereitung bei 80 Prozent unseres Leistungsvermögens angelangt sein“, sagt Neuwieds Trainer Arno Lörsch. „Das haben wir durch diverse Ausfälle nicht geschafft. Mancher Spieler ist schon bei 80 Prozent, mancher aber auch noch nicht. Mehr gab die Vorbereitung einfach nicht her. Ich bin dennoch nicht unzufrieden.“

    Besonders im jüngsten Test gegen Tilburg (2:1 nach Penaltyschießen) war erkennbar, dass sich das Team in den vergangenen Wochen gut entwickelt hat. „Wir sind in Duisburg eindeutig der Außenseiter. Aber deshalb fahre ich nicht mit einem schlechten Gefühl dort hin“, sagt Lörsch. „Der Auftakt in Duisburg ist für uns eigentlich ideal. Wir sind der Aufsteiger, Duisburg ist hingegen ein ambitionierter Kandidat für den Aufstieg in die DEL2. Da klafft schon eine große Lücke zwischen den beiden Teams. Chancenlos sind wir dennoch nicht.“

    Und die Bären haben auch schon einen Plan für das Duell mit den Füchsen: „Wir wollen Duisburg die Lust am Spielen nehmen. Wir wollen permanent stören und lästig sein. Wenn wir es schaffen, von Beginn an nah dran zu sein an den Gegenspielern und uns auf unsere individuellen Stärken besinnen, dann haben wir vielleicht eine Chance. Allerdings müssen wir dazu auch noch an unserer offensichtlichen Schwäche im Abschluss arbeiten. Gelingt uns beides, können wir vielleicht in Duisburg überraschen.“ Auch Füchse-Trainer Franz Fritzmeier erwartet ein interessantes Match: „Das wird ein ganz heißer Tanz. Wir werden nicht den Fehler machen, Neuwied zu unterschätzen.“

    Gleiches gilt für den Sonntagabend, wenn die 1b der Frankfurter Löwen nach Neuwied kommt. „In der Oberliga gibt es keine leichten Gegner“, sagt Lörsch. „Die Liga ist deutlich enger zusammen gerückt. Alle Kader wurden teils mit namhaften Akteuren verstärkt.“ Das gilt ohne Abstriche auch für die Zweitvertretung der Hessen, die sich als Perspektivteam sieht für die eigene erste Mannschaft in der DEL2. „Ich bin überrascht, wie sich der Kader jetzt zusammenstellt. Im angedachten Ausbildungsteam ohne Geld und lediglich mit Euphorie ausgestattet ist eine Menge auf die Beine gestellt worden. Frankfurt war schon immer sehr unangenehm zu spielen, das kennen wir aus eigener Erfahrung. Ein Team mit Ecken und Kanten. Und nach den personellen Verstärkungen gibt es schon gar keinen Grund, dieses Team zu unterschätzen. Das wird auch für die Zuschauer ein hochinteressantes Duell.“

    Ausblick
    Freitag, 18.30 Uhr, EV Duisburg – EHC Neuwied
    Sonntag, 19 Uhr: EHC Neuwied – Frankfurter Löwen (1b)
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  5. #85
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    Niederlage bei starken Füchsen

    EHC Neuwied verliert den Saisonauftakt in Duisburg mit 2:7.

    Der EHC Neuwied hat am ersten Spieltag in der Oberliga West die zu erwartende Niederlage bei den ambitionierten Füchsen in Duisburg kassiert. Der Ligafavorit, der den Aufstieg in die DEL2 anpeilt, setzte sich am Ende gegen den Aufsteiger aus der Deichstadt mit 7:2 (3:0, 4:1, 0:1) durch. Die ersten Punkte der neuen Saison wollen die Bären am Sonntag holen, wenn man um 19 Uhr in der heimischen Eishalle die 1b der Frankfurter Löwen empfängt.

    Die erste schlechte Nachricht des Tages gab es schon bei der Abfahrt des Mannschaftsbusses in Neuwied: US-Boy Josh Myers konnte krankheitsbedingt die Fahrt nach Duisburg nicht antreten. Damit wurde EHC-Trainer Arno Lörsch ausgerechnet die Angriffsreihe auseinandergerissen, die als einzige in der Vorbereitung noch von Ausfällen verschont geblieben war. Für Myers rückte Andre Bruch an die Seite von Brian Gibbons und Josh Rabbani.

    Nach einem flotten und zunächst recht ausgeglichenen Spielbeginn brachte Stephan Fröhlich die Füchse mit 1:0 in Führung (11.). Neuwied hatte zuvor eine eigene Überzahlsituation nicht nutzen können. Mit dem Führungstreffer in Rücken gewann Duisburg immer mehr an Sicherheit und sorgte in der 15. Minute mit einem Doppelpack zum 3:0 - unter anderem traf erneut Fröhlich - für eine komfortable Führung nach dem ersten Drittel.

    „Die ersten zehn Minuten haben wir prima unsere Marschroute befolgt“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch. „Wir hätten gar nach einem Alleingang von Michel Maaßen führen müssen. Doch mit dem ersten Gegentor waren wir plötzlich viel zu ängstlich und zu weit weg von den Gegenspielern.“

    Die Überlegenheit des klaren Favoriten auf die Meisterschaft in der Oberliga West schlug sich auch im zweiten Spielabschnitt auf der Anzeigentafel nieder. Die Gastgeber erhöhten auf 7:0 - unter anderem traf Lars Grözinger im Doppelpack - und stellten früh die Weichen auf Sieg. Immerhin gelang EHC-Stürmer Andre Bruch auf Vorarbeit von Brian Gibbons noch im zweiten Drittel der Treffer zum 1:7 (36.). Da hatte der EHC bereits den Torhüter gewechselt, für Alexander Neurath stand nun Kiian Aaltonen zwischen den Pfosten.

    Kleiner Achtungserfolg: Das letzte Drittel konnten die Bären sogar gewinnen, dank eines Treffers in Überzahl von Brian Gibbons (60.). „Phasenweise haben die Spieler wie mit angezogener Handbremse agiert“, sagte Lörsch.

    „Immer dann, wenn wir Duisburg mit physischem Spiel das Leben schwer gemacht haben, und keinen Raum zum Kombinieren gelassen haben, hatten wir die Füchse gut im Griff. Unterm Strich hat sich aber natürlich bemerkbar gemacht, dass Duisburg mehr Vorbereitungsspiele hatte als wir Eiszeiten. Dennoch: Von einigen Leistungsträgern bin ich enttäuscht, andere haben mich dagegen positiv überrascht. Es gab Licht und Schatten, in allen Mannschaftsteilen.“

    Besonders Neuzugang Michel Maaßen läuft derzeit noch seiner Form hinterher. Andere, wie etwa Felix Köbele, Kai Schmitz oder Jens Hergt, überzeugen bereits mit hohem Einsatz und Spielfreude.

    Begleitet wurden die Neuwieder in Duisburg übrigens von rund 120 Bärenfans, die ihre Mannschaft prima unterstützten. Fans und Spieler fiebern nun dem ersten Pflichtspiel in Neuwied am Sonntagabend entgegen.

    EHC Neuwied: Neurath, Aaltonen – Wichterich, Ochmann, Neubert, Hergt, Becker, C. Neumann, Schmitz – Gibbons, Maaßen, Rabbani, Bruch, Tegkaev, Köbele, Wasser, Aminikia, Bill, F. Neumann.

    Es fehlten: Myers, Niestroj, Kley, Rodens.

    Tore:
    1:0 Fröhlich (11.)
    2:0 Neumann (15.)
    3:0 Fröhlich (15.)
    4:0 Grözinger (26.)
    5:0 Grözinger (33.)
    6:0 Schmidt (34.)
    7:0 Grözinger (36.)
    7:1 Bruch (36.)
    7:2 Gibbons (60.)

    Zuschauer: 1116

    Strafen: Duisburg 8, Neuwied 12 + 10 (Köbele).

    Ausblick
    Sonntag, 19 Uhr: EHC Neuwied – Frankfurter Löwen (1b)

    PM Neuwied
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  6. #86
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    Bären bauen Heimserie mit Sieg gegen den Neusser EV aus

    Immer wieder schüttelt Brian Gibbons den Kopf. Alexander Bill schlägt mit dem Schläger gegen die Bande. Josh Myers schickt einen Tritt gegen die Umrandung hinterher. Und zu allem Überfluss bricht sich Felix Köbele auch noch einen Zahn ab. Irgendwie passte die Gefühlswelt der Bären an diesem Abend nicht zu dem, was da auf der Anzeigentafel stand: 5:2. Ein Heimsieg. Gegen den Neusser EV. Nie ernsthaft gefährdet. Doch mit der neuen Saison sind bei allen auch die Ansprüche gestiegen. Vergessen scheint das letzte, sieglose Oberliga-Abenteuer, obwohl es doch erst zwei Jahre her ist. Vier Siege in fünf Spielen (einer davon am Grünen Tisch geschenkt), Tabellenplatz zwei – und dennoch erwarten Spieler, Trainer und Fans mehr. Eigentlich verrückt.

    „Mir kommen die Tränen, wenn ich auf das Torschussverhältnis und dann auf das Ergebnis schaue“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch. „Wir haben im letzten Drittel 24 mal auf das gegnerische Tor geschossen, hatten davon mindestens zehn hochkarätige Chancen, aber kriegen die Scheibe einfach nicht über die Linie.“ Artur Tegkaev, Josh Myers, Brian Gibbons – man könnte die halbe Mannschaft aufzählen, die in aussichtsreicher Position an einem starken Ken Passmann im Neusser Tor, aber auch an der eigenen Schwäche im Abschluss scheiterte.

    Der Gegner hatte hingegen schon früh vorgemacht, wie es geht: Holger Schrills brachte den NEV in der vierten Minute nach einem fein herausgespielten Konter in Führung. „In den ersten zehn Minuten sind wir nur schwer ins Spiel gekommen“, bemängelte der Trainer. „Da war die Partie recht zerfahren. Es fehlte an der Konzentration. Und dann machst du mal einen falschen Schritt, und schon liegst du zurück. Das wird in dieser Liga einfach sofort bestraft.“

    Eine stark aufgelegte „blaue Reihe“ um Artur Tegkaev, Felix Köbele und Michel Maaßen sorgte jedoch noch im ersten Drittel für die Wende. Maaßen traf im Doppelpack (13., 16.) zur 2:1-Pausenführung des EHC. Zu diesem Zeitpunkt stand Josh Rabbani bereits geduscht in Anzug und Krawatte an der Bande. Der Stürmer hatte sich früh in einem Zweikampf verletzt, musste nach der Partie zum Röntgen ins Krankenhaus. Sein Einsatz am Sonntag im Heimspiel gegen Hamm ist mehr als fraglich.

    Die 735 Zuschauer in der Bärenhöhle sahen in der Folge eine überlegene Neuwieder Mannschaft, die jedoch ihre Chancen nicht nutzte. Lediglich Felix Köbele traf im zweiten Abschnitt und baute die Führung der Gastgeber damit aus (24.). Das machte es im Schlussdrittel unnötig spannend, nachdem David Bineschpayouh eine der wenigen Chancen des NEV zum 2:3 nutzte. Nur gut, dass EHC-Goalie Alexander Neurath wenig später bei einem Alleingang den Ausgleich verhindern konnte.

    Letzte Zweifel am Heimsieg räumte Felix Köbele mit seinem Treffer zum 4:2 in Unterzahl aus (53.), ehe er auf der eigenen Spielerbank den Schläger eines Mitspielers so unglücklich ins Gesicht bekam, dass ihm ein Stück Zahn abbrach. Der Stürmer, der neben NEV-Keeper Passmann als bester „Spieler des Spiels“ ausgezeichnet wurde, verpasste so das Empty-net-Goal von Josh Myers zum 5:2 (60.), nachdem die Gäste den Keeper vom Eis genommen hatten.

    „Glückwunsch an Neuwied zum Sieg“, sagte NEV-Trainer Andrej Fuchs. „Unsere Jungs arbeiten toll zusammen, hören auf das, was wir Trainer ihnen sagen. Wir entwickeln uns von Spiel zu Spiel weiter. Das gibt uns Hoffnung für die Zukunft. Heute kann ich sagen, ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft.“ Zufrieden war am Ende – trotz der schwachen Chancenverwertung – natürlich auch EHC-Trainer Lörsch: „Unterm Strich sind das wieder drei wichtige Punkte. Jeder hat gut gearbeitet. Die Mannschaft hat sich nur nicht so für ihren Einsatz belohnt, wie sie es eigentlich verdient gehabt hätte.“

    EHC Neuwied: Neurath, Aaltonen (nicht eingesetzt) – Wichterich, Ochmann, Neubert, Hergt, Becker, C. Neumann – Gibbons, Maaßen, Rabbani, Bruch, Tegkaev, Myers, Köbelem, Wasser, Kley, Niestroj, Bill, F. Neumann.

    Es fehlten: Kai Schmitz, Schahab Aminikia, Alexander Rodens.

    Zuschauer: 735.

    Tore: 0:1 Holger Schrills (4.), 1:1, 2:1 Michel Maaßen (13., 16.), 3:1 Felix Köbele (24.), 3:2 David Bineschpayouh (52.), 4:2 Felix Köbele (53.), 5:2 Josh Myers (60., empty net).

    Strafen: Neuwied 4, Neuss 8 plus 10 (Frederic Riefers).

    Ausblick: Sonntag, 19 Uhr: EHC Neuwied – Hammer Eisbären

    Quelle: eishockey-magazin.de
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  7. #87
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    EHC zeigt bei Kantersieg gegen Hamm phasenweise bestes Hockey der Saison

    Der EHC Neuwied hat mit dem dritten Sieg in Folge den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga West gefestigt. Die Bären schlugen vor 881 Zuschauern die Eisbären aus Hamm auch in der Höhe verdient mit 8:1 (0:0, 6:1, 2:0). Besonders im zweiten Drittel wussten die Gastgeber mit einem 6:1-Zwischensprint zu überzeugen. „Das war das bisher beste Drittel meiner Mannschaft in dieser Saison“, freute sich EHC-Trainer Arno Lörsch. „So stelle ich mir Hockey in Neuwied vor. Da hat die Mannschaft klasse gespielt.“

    Das erste Drittel verlief zunächst nach dem Muster der drei vorangegangenen Heimsiege gegen Frankfurt, Ratingen und Neuss: Neuwied hatte mehr Chancen und mehr Spielanteile, brachte die Scheibe aber nicht im gegnerischen Tor unter. Und die wenigen Chancen, die man zuließ, wurden gleich brandgefährlich für den EHC. Doch Alexander Neurath verhinderte mit starken Paraden etwa gegen den alleine vor ihm auftauchenden Karl Jasik einen durchaus möglichen Rückstand (11.).

    Im zweiten Drittel dann brauchte Neuwied nur zwölf Minuten, um sechs Tore auf die Anzeigentafel zu bringen und die Überlegenheit endlich auch einmal in Zählbares umzumünzen. Felix Köbele hatte nach Vorarbeit von Michel Maaßen und Artur Tegkaev den EHC in Führung gebracht (26.). Ausgerechnet als die Gastgeber in Überzahl nachlegen wollten, kassierte man den Ausgleich durch Dino Gombar (28.) – am Ende des Abends einer von nur zwei Schönheitsfehlern. Spätestens mit dem Treffer zum 2:1 durch Kapitän Brian Gibbons (29.) spielten sich die Bären dann aber in einen kleinen Rausch. „Nach dem 0:0 im ersten Drittel sind wir geduldig geblieben, haben im zweiten Drittel dann den Knoten platzen lassen“, sagte Lörsch, der auf seine Stammkräfte Josh Rabbani und Schahab Aminikia hatte verzichten müssen. „In dieser Phase im zweiten Drittel haben wir richtig gut gespielt, mit Zug zum Tor, da haben wir auch mal die Nachschüsse genommen.“ Josh Myers (32., 35.), Michel Maaßen (37.) und Gibbons (38.) schossen eine komfortable 6:1-Führung heraus. Ärgerlich war lediglich – und das der zweite Schönheitsfehler des Abends – die berechtigte Matchstrafe gegen EHC-Stürmer Alexander Bill, der kurz vor der Drittelpause seinen Gegenspieler mit einem Kopfstoß niederstreckte.

    Neuwied musste so zu Beginn des letzten Drittels knapp fünf Minuten in Unterzahl agieren, ließ in dieser Phase aber keine einzige Chance zu und war dem siebten Treffer näher als Hamm dem zweiten. „Die Strafe haben wir sehr gut abgearbeitet und den Sieg am Ende souverän nach Hause gefahren“, sagte Lörsch. Kapitän Brian Gibbons mit seinem dritten Treffer des Abends (52.) und Dominik Ochmann (59.) sorgten für den 8:1-Endstand. „Glückwunsch an Neuwied“, sagte Hamms Trainer Daniel Galonska. „Wir haben im zweiten Drittel den Faden verloren und sind einfach überlaufen worden. Da war der Drops schon recht früh gelutscht.“

    Am kommenden Wochenende sind die Bären erneut zwei Mal in Folge auf heimischem Eis aktiv. Am Freitagabend um 20 Uhr trifft der EHC im Rheinland-Pfalz-Pokal auf die Wölfe aus Mainz. Am Sonntag kommt es dann zum mit Spannung erwarteten ersten Heimspiel gegen eines der drei Topteams der Liga, wenn um 19 Uhr der Herner EV zu Gast in der Bärenhöhle sein wird.

    EHC Neuwied: Neurath, Aaltonen (nicht eingesetzt) – Wichterich, Ochmann, Neubert, Hergt, Becker, C. Neumann, Schmitz – Gibbons, Maaßen, Bruch, Tegkaev, Myers, Köbele, Wasser, Kley, Niestroj, Bill, F. Neumann.
    Es fehlten: Josh Rabbani, Schahab Aminikia, Alexander Rodens.

    Zuschauer: 881.

    Tore: 1:0 Felix Köbele (26.), 1:1 Dino Gombar (28.), 2:1 Brian Gibbons (29.), 3:1, 4:1 Josh Myers (33., 35.), 5:1 Michel Maaßen (37.), 6:1, 7:1 Brian Gibbons (38., 52.), 8:1 Dominik Ochmann (59.).

    Strafen: Neuwied 6 plus Matchstrafe Alexander Bill, Hamm 6.

    Ausblick:

    Freitag, 20 Uhr, Rheinland-Pfalz-Pokal, EHC Neuwied – Mainzer Wölfe

    Sonntag, 19 Uhr, Oberliga West: EHC Neuwied – Herner EV

    Quelle: eishockey-magazin.de
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    Mainz im Pokal, Herne in der Liga: EHC will überzeugen und überraschen

    Auf den EHC Neuwied wartet der nächste Doppelpack vor heimischen Fans: Im Rheinland-Pfalz-Pokal geht man am Freitag um 20 Uhr als klarer Favorit in das Halbfinal-Hinspiel gegen die Mainzer Wölfe. Am Sonntag um 19 Uhr ist der Gegner dann der Favorit, wenn die Bären auf den Herner EV treffen. Da die Deichstädter zu diesem Spiel mit einem großen Zuschauerandrang rechnen, wird dringend empfohlen, zum einen den Vorverkauf zu nutzen und zum anderen rechtzeitig an die Eishalle zu kommen. Einlass ist ab 18 Uhr.

    „Die Stimmungslage ist derzeit äußerst positiv“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch nach zuletzt drei Siegen in Folge gegen Ratingen, Neuss und Hamm. „Für einen Aufsteiger fällt unsere Bilanz derzeit sehr gut aus. Ich habe mich besonders über die starke Leistung gegen Hamm sehr gefreut.“ Im zweiten Drittel hatte Neuwied mit einem 6:1-Zwischensprint die Grundlage zum Erfolg gelegt, dabei vor Spielfreude gesprüht und sehenswerte Tore herausgespielt. So kann es gerne weiter gehen, wenn es nach dem Wunsch des Trainers geht.

    Im Halbfinal-Hinspiel des Rheinland-Pfalz-Pokals will man sich nun weiter einspielen für die kommenden schweren Aufgaben in der Oberliga. Die Mainzer überzeugen derzeit mit starken Leistungen in der Hessenliga, sind aber dennoch der Außenseiter in der Bärenhöhle. „Jeder Gegner ist absolut zu respektieren“, sagt Lörsch. „Hier kommt keiner her und sagt: Na komm, wir lassen Euch gewinnen. Für die Spieler ist das auch mental eine Aufgabe, das haben die Pokalspiele im Vorjahr gezeigt, in denen wir nicht immer überzeugt haben. Allerdings haben wir den Anspruch, die Nummer eins in Rheinland-Pfalz zu bleiben, und das geht nicht im Vorbeigehen. Für uns ist das Spiel aber auch eine weitere sehr gute Einheit, um zueinander zu finden und uns auf das schwere Heimspiel am Sonntag gegen Herne vorzubereiten.“ Der Eintritt am Freitagabend zum Pokalspiel kostet 5 Euro.

    Der HEV kann derzeit in etwa die gleiche „Vita“ wie die Bären aufweisen in der noch jungen Saison. Man kassierte Niederlagen gegen Duisburg und Essen (auch wenn die Neuwieder Niederlage in Essen für den EHC gewertet wurde), schlug im Gegenzug die Teams aus Frankfurt, Ratingen, Hamm und vermutlich auch Neuss – dort ist Herne am Freitagabend zu Gast. Aufgrund der Spielwertung für den EHC ist Neuwied derzeit Tabellenzweiter, Herne rangiert auf dem vierten Platz.

    „Wir freuen uns alle riesig auf Herne“, sagt Lörsch. „Das wird sicherlich ein Topspiel vor einer tollen Kulisse. Beide Fanlager werden mit viel Engagement vertreten sein. Und dieses Engagement müssen auch wir am Sonntag wieder auf das Eis bringen. Wir brauchen eine souveräne Defensivleistung wie zuletzt gegen Hamm, dazu viel Wille und Zug zum Tor in der Offensive. Unser Ziel muss es sein, Chancen zu kreieren und den Gegner unter Druck zu setzen. Jeder muss sein bestes Hockey abrufen, anders können wir diesen Gegner nicht schlagen.“

    Personell stehen nach wie vor Fragezeichen hinter dem Einsatz von Josh Rabbani und Schahab Aminikia. „Wenngleich ich mit einem Comeback von Schahab rechne“, sagt Lörsch. Zudem wird Andreas Wichterich derzeit von einer Grippe zurückgeworfen. „Ich bin dennoch sehr optimistisch, dass wir mit einem adäquaten Kader gegen Herne auflaufen werden“, sagt Lörsch.

    Ausblick:
    Freitag, 20 Uhr, Rheinland-Pfalz-Pokal, EHC Neuwied – Mainzer Wölfe
    Sonntag, 19 Uhr, Oberliga West: EHC Neuwied – Herner EV

    Vorverkaufsstellen
    American Sportsbar Neuwied
    Tourist-Info Neuwied

    Quelle: eishockey-magazin.de
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    Professor verpflichtet den Professor: Craig Streu neuer Cheftrainer der Bären

    Der EHC Neuwied hat einen neuen Cheftrainer: Der Deutsch-Kanadier Craig Streu kehrt zu den Bären zurück und unterschreibt beim EHC einen Zwei-Jahres-Vertrag. Der ehemalige deutsche Nationalspieler hatte in der Saison 1999/2000 für Neuwied gespielt.

    „Craig Streu hat mich mit seinem Konzept und seinen Visionen von Beginn an überzeugt“, sagt der EHC-Vorsitzende Prof. Dr. Peter Billigmann, der die Gespräche mit den Trainerkandidaten geleitet hatte. Knapp drei Stunden hatten sich der Professor der Medizin und der ehemalige Profispieler mit dem Spitznamen „Professor“ über Eishockey-Philosophien und die Zukunft der Bären ausgetauscht. „Wir haben auch mit anderen namhaften Kandidaten sehr gute Gespräche geführt, aber keiner war im Detail so vorbereitet und bereits auf die Bären fokussiert wie Craig Streu.“ Dennoch mussten die Neuwieder schneller Handeln als geplant, nachdem auch andere Vereine stark um die Gunst von Streu gebuhlt hatten.

    „Die Menschen hinter den Kulissen bei den Bären haben für mich den Ausschlag gegeben“, sagt Streu. „Unsere Philosophien und Ideen passen einfach perfekt zusammen. Neuwied ist für mich der Verein mit dem größten Potenzial, für die Zukunft einen soliden Eishockeystandort aufzubauen.“ Seit seiner aktiven Zeit bei den Iserlohn Roosters trägt Streu den Spitznamen Professor: „Mein ehemaliger schwedischer Mitspieler Thomas Carlsson, ein Verteidiger, gab mir mal wegen meiner Spielweise den Spitznamen Doktor. Die Presse bekam das mit, und machte daraus den Professor. Thomas gefiel das – und so hatte ich fortan meinen Spitznamen weg.“

    Nach seinem Engagement in Iserlohn und einem Einsatz bei der B-WM für die deutsche Nationalmannschaft wechselte Streu im Spätsommer 1999 nach Neuwied. Doch schon im Januar musste er den Verein nach der Insolvenz des EHC wieder verlassen. „Auch wenn die Saison damals durch den Konkurs für uns vorzeitig beendet wurde, so hatte ich dennoch eine großartige Zeit hier. Wir hatten ein tolles Team und ein klasse Miteinander. Der EHC war schon immer eine Mannschaft, von der du wusstest: Du bist entweder bereit für Neuwied, oder du bezahlst den Preis dafür.“

    Und so fiel Streu auch die Rückkehr nach Neuwied für die Gespräche mit den EHC-Verantwortlichen nicht schwer. Neben der „Trainerfindungskommission“ unter der Leitung von Prof. Dr. Billigmann hatte sich Streu auch lange mit Teammanager Carsten Billigmann ausgetauscht. „Die Gespräche waren nicht nur inhaltlich erfolgreich, auch die Chemie hat von Beginn an gestimmt. Das war für mich ein ganz wichtiger Faktor. Wir haben viel und oft geredet – das war für beide Seiten wichtig und notwendig, um herauszufinden, ob wir erfolgreich zusammenarbeiten können.“

    Gemeinsam mit dem Vorstand und Teammanager Carsten Billigmann steckt Streu nun bereits mittendrin in den Planungen für die kommende Saison. „Meine Mannschaft muss stets bereit sein, alles zu geben. Natürlich kann nicht jeder einzelne Spieler in jedem Spiel das beste Spiel seiner Karriere machen, aber ich erwarte, dass dann eben die anderen die Lücke schließen. Mit einem funktionierenden Kollektiv können wir dauerhaft wettbewerbsfähig sein.“

    Ausgerechnet Neuwied: Die Rückkehr des Craig Streu

    Winter 1999 in Neuwied. Die Bären eilen von Sieg zu Sieg in der 1. Bundesliga. Der EHC ist auf dem besten Weg, nach den Meisterschaften in den Jahren 1997 und 1998 erneut den Titel in die Deichstadt zu holen. Gerüchte, dass der Verein finanziell angeschlagen ist, gibt es schon früh. Doch die Gewissheit folgt am 3. Januar 2000: der EHC stellt einen Insolvenzantrag. „Wir sprechen noch heute über das Team von damals. Und darüber, dass sie uns eine Meisterschaft genommen haben“, sagt Craig Streu. Der Deutsch-Kanadier hatte im April 1999 sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegeben, war mit dem Adler auf der Brust bei der B-WM in Dänemark als Stürmer dabei. Im Sommer folgte der überraschende Wechsel nach Neuwied. Und im Januar das unrühmliche Ende. Streu hätte viele Gründe, beim Namen EHC Neuwied abzuwinken und zu sagen: „No, thanks!“ Doch das ist eben nicht Craig Streu. Der „Eishockey-Professor“ kehrt nun zu den Bären zurück und schlägt andere Angebote aus. „Neuwied ist eine Herzensangelegenheit. Hier möchte ich etwas aufbauen.“

    Biggar, in der kanadischen Provinz Saskatchewan: Hier wird Streu im Juni 1968 geboren. Mit sechs Jahren steht er das erste Mal auf dem Eis – und ist spät dran. In Kanada laufen Kinder nicht selten schon mit zwei, drei Jahren das erste Mal mit Schlittschuhen und Schläger dem Puck hinterher. Später wird er zu einem Probetraining beim NHL-Klub Edmonton Oilers eingeladen. Zum ganz großen Wurf reicht es nicht – vielleicht fehlen ihm genau die drei Jahre aus der Kindheit. Dennoch macht Streu seine Leidenschaft zum Beruf, wird Profi-Eishockeyspieler. Vier Jahre lang spielte er für das Hockeyteam der Universität Manitoba (1988 bis 1992), danach ging es nach Europa: Utrecht, Grefrath, Amberg, Augsburg, Iserlohn – die ersten Jahre sind unruhig, aber auch geprägt von sportlichem Erfolg und familiärem Glück. In seiner Zeit in Amberg kommt Tochter Sydney auf die Welt. Knapp drei Jahre später, im November 1999 in Neuwied, Sohn Sebe. Für die Familie Streu um Craig und seine Frau Veronika ist Deutschland längst zur neuen Heimat geworden.

    Dass Neuwied dabei zunächst nur eine Durchgangsstation ist, die Familie nach wenigen Monaten wieder weiterziehen muss, passt so gar nicht in Karriereplanungen der Streus. Doch die Insolvenz zwingt sie dazu. Und Streu findet, wonach er gesucht hat: einen Klub, bei dem er langfristig heimisch wird. Im Januar 2000 wechselt er zum REV Bremerhaven, schafft mit seinem Team auf Anhieb den Aufstieg in die 2. Bundesliga, holt 2002 mit den Pinguinen gar die Meisterschaft. Auch als die Norddeutschen 2003 absteigen müssen, bleibt Streu an Bord – und schafft den sofortigen Wiederaufstieg. Als er nach der Saison 2007/2008 seine aktive Karriere in Bremerhaven beendet und als Cheftrainer den Zweitligisten übernimmt, wird sein Trikot mit der Nummer 24 unters Hallendach gezogen – und seine Rückennummer in Bremerhaven nicht mehr vergeben.

    Nach einem Jahr als Trainer in Bremerhaven zieht es ihn zu den Hannover Indians. Ein kurzes Intermezzo. Mehr Missverständnis denn funktionierende Zusammenarbeit. Die Indians, gerade erst in die 2. Bundesliga aufgestiegen, können von der Kaderstärke her nicht mithalten in der neuen Klasse. Streu muss gehen. Sein Vorgänger wird zum Nachfolger. Doch auch er muss am Ende der Saison gehen, nachdem man nur knapp den Abstieg verhindern konnte.

    Die Streus treffen eine Entscheidung – als Familie. Craig nimmt das Angebot an, für ein kanadisches Projekt in Österreich zu arbeiten: als Trainer in der Okanagan Hockey Academy Europe. Die neue Heimat: St. Pölten in Österreich.

    Vier Jahre lang arbeitet er dort erfolgreich im Nachwuchs, entwickelt Talente weiter, erreicht mit jungen Teams in Ligen mit deutlich älteren Spielern Achtungserfolge. „Eine wunderschöne und wertvolle Zeit – für mich als Trainer, aber auch für die Familie“, sagt Streu. Seine Frau Veronika arbeitet erfolgreich als Fitness-Trainerin, Tochter Sydney feiert Erfolge als Eiskunstläuferin, Sohn Sebe entwickelt sich prächtig als Hockeyspieler. „Und doch war es an der Zeit, etwas Neues zu beginnen. Mir fehlt dieses Kribbeln im Bauch am Spieltag, wenn du weißt: Gleich geht es da raus in die Halle, die Fans sind da, die Kulisse peitscht dich nach vorne.“

    Früh traf Streu die Entscheidung, sich nach einem neuen Trainerjob umzuschauen. Auf Angebote musste er nicht lange warten. Deutschland, Russland, Kanada. Es hätte viele Wege gegeben, den nächsten Schritt zu machen. Doch sein Weg führt nun ausgerechnet zurück nach Neuwied. Dass er dafür andere Jobs ausgeschlagen hat, darüber würde Streu selbst nie sprechen. Doch es unterstreicht, wie der Deutsch-Kanadier tickt. Craig Streu kehrt zurück. Zurück zu den Bären. Zurück nach Neuwied. Es fühlt sich an, als hätte er nach der Insolvenz des EHC im Januar 2000 hier noch einen Job zu erledigen. Für seine Mannschaft hat er bereits ein Handout vorbereitet. Motto: „No Excuses!“ „Keine Ausreden!“ Welcome back, Mister Streu!


    Prof. Billigmann: „Wollen den nächsten Schritt machen“

    Mit der Verpflichtung des Deutsch-Kanadiers Craig Streu als neuen Cheftrainer setzt der EHC Neuwied seinen eingeschlagenen Weg fort, den Verein Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Streu ist der erste hauptamtliche Trainer bei den Bären seit Leos Sulak, der in der Oberliga-Saison 2005/2006 Cheftrainer des damaligen SC Mittelrhein-Neuwied war – und erst kürzlich mit seinem aktuellen Verein EHC Freiburg in die DEL2 aufgestiegen ist.

    Herr Professor Billigmann, warum hat sich der EHC dazu entschieden, wieder einen hauptamtlichen Trainer zu engagieren?

    Dieser Schritt ist die logische Konsequenz aus der erfolgreichen Entwicklung der Bären in den beiden zurückliegenden Spielzeiten. Wir haben schneller als geplant in der Regionalliga die Meisterschaft gewonnen und den Aufstieg in die Oberliga realisiert. Und dort haben wir auf Anhieb mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft einen tollen Erfolg gefeiert. Hierfür gebührt allen, die auf diesem Wege mitgeholfen haben, mein großer Respekt und Dank. Wollen wir jedoch auch in der Zukunft eine Weiterentwicklung des Eishockeystandortes Neuwied erreichen, dann müssen wir jetzt auch im Bereich der sportlichen Leitung den nächsten Schritt machen. Mit seiner Erfahrung, seinen Ideen und seinem Eishockey-Fachwissen ist Craig Streu jetzt genau der richtige Mann, gemeinsam mit dem EHC Neuwied den nächsten Schritt zu machen.

    Heißt das, der EHC möchte in der kommenden Saison am Tor zur DEL2 klopfen?

    Nein, das ist vielleicht für Außenstehende der erste Gedanke – ganz sicher aber nicht für mich, meine Vorstandskollegen und die Unterstützer aus dem Wirtschaftsbeirat. Wir wollen eine ambitionierte Rolle in der Liga spielen. Wir wollen attraktives Eishockey bieten. Wir wollen für unsere Fans Spiele gewinnen. Aber wir sind nicht so verrückt zu glauben, wir könnten in ein oder zwei Jahren schon die DEL2 stemmen. Unser Ziel ist es, den Verein weiterhin in der Oberliga zu etablieren. Wenn die Entwicklung dann weiter so positiv verläuft, sollten wir mittelfristig sicherlich auch das Ziel haben, mal den Blick nach oben zu werfen. Jetzt die Dinge zu überstürzen würde vermutlich vieles von dem kaputt machen, was wir uns in den beiden vergangenen Jahren aufgebaut haben.

    Die Zusammensetzung der Liga ist noch immer nicht geklärt. Wie bewerten Sie die Situation?

    Wir wünschen uns einfach nur Planungssicherheit. Wir möchten endlich damit anfangen, uns mit den Details zu beschäftigen. Wir möchten unseren Fans endlich Dauerkarten anbieten. Die Saisonplanungen vorantreiben. Wir möchten einfach nur unsere Arbeit als Verein machen. Deshalb hoffen wir darauf, dass sich die Verbände und der DEB schnellstmöglich einigen. Im Sinne aller Vereine, die gerne in der kommenden Saison im Westen, Norden und Osten in der Oberliga Eishockey spielen möchten.

    PM Bären Neuwied
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