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Thema: ESV Kaufbeuren

  1. #131
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    Mit ausverkauftem Haus zum Klassenerhalt

    Sparkassen Arena wird zum Tollhaus nach 1:0 Sieg. Der rot gelbe Jubel kannte keine Grenzen mehr.

    Als mit vereinten Kräften der Puck fünf Sekunden vor dem Ende aus dem Verteidigungsdrittel geschossen wurde, begann eine riesige Party von 2600 Zuschauern, die zusammen mit dem Team den Klassenerhalt feierten.

    Vor einem ausverkauften Haus begann das entscheidende Spiel mit einem vorsichtigen Abtasten, in dem der äußerst auffällige Richard Müller in der ersten Minute Stefan Vajs zum ersten Mal leicht forderte. Was danach folgte, war ein wahrer Sturmlauf des ESVK, der Chancen en masse produzierte und die Nennung all dieser den Bericht sprengen würde.

    Vor allem Matti Näätänen und Michael Kreitl verpassten mehrmals die Führung. Unzählige Großchancen, doch Braeden Johnson im Tor der Löwen behielt jeweils die Oberhand. Als dann der Puck in der 19. Minute erstmals die Linie überquerte, verhinderte ein Pfiff wegen Torraumabseits die Führung. Frankfurt ging somit mit einem glücklichen Ausgleich in den zweiten Abschnitt.

    Mit einem anderen Gesicht kamen die Gäste aus der Kabine und Stefan Vajs war nun mehrmals im Mittelpunkt. Vor allem nach einem Querpass hatte Gradl die große Chance, doch er scheiterte an den Schonern von Vajs'. In der 30. Minute war dann ein Tor Frankfurts noch näher, doch Patrick Schmid scheiterte allein vor Vajs, der auch zwei Nachschüsse noch parierte.

    Die Partie war nun auf des Messers Schneide und Kaufbeuren gelang es wieder vermehrt Möglichkeiten zu erarbeiten. Thiel und Edwards verpassten noch im Powerplay und dann kam der große Moment von Kapitän Michael Kreitl. Der Oldie behielt in der 35. Minute die Nerven, als er von Sami Ryhänen auf die Reise geschickt wurde, verzögerte eine gefühlte Ewigkeit mit der Vorhand, legte aber nicht auf die Rückhand, sondern überwand Johnson zum Führungstreffer, zum Siegtreffer zum entscheidenden Tor zum Klassenerhalt! Das Stadion bebte und die lautstarken Fans hatten noch mehr Grund zur Freude, doch es folgten noch nervenaufreibende 25 Minuten.

    Diese waren geprägte von einem wahnsinnigen Kampf der Joker. Immer wieder versuchte Frankfurt doch noch das Spiel zu drehen, aber mit dem siebten Mann im Rücken und einem unglaublich haltenden Stefan Vajs wurde den Löwen der letzte Zahn gezogen. Auch eine Auszeit von Löwen-Trainer Tim Kehler hatte keinen Erfolg mehr und als fünf Sekunden vor dem Ende der Puck aus dem Verteidigungsdrittel geklärt wurde, begann die große Party zum Klassenerhalt!

    Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Tim Kehler an, dass genau dieser unbändige Wille bis zum Ende gewinnen zu wollen, auch von dieser Mannschaft mit Verletzten, der Grund für eine Tolle Saison war. Uli Egen zeigte sich überglücklich über den Sieg und war froh, mit seinem Team das Ziel Klassenerhalt erreicht zu haben.

    PM Kaufbeuren
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  2. #132
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    Matt Marquardt wechselt nach Kaufbeuren


    ESVK Manager Didi Hegen – © by Eishockey-Magazin (DR)

    Mit der Verpflichtung des kanadischen Stürmers Matt Marquardt von AHL Club Charlotte Checkers ist es der sportlichen Leitung des ESVK gelungen, die vakante und wichtige Position des Centers für die erste Sturmreihe zu besetzten.

    Der 27 Jahre alte Kanadier, der schon am Mittwoch in Kaufbeuren erwartet wird, begann seine Profi-Karriere beim AHL Team Providence Bruins, für die er in zwei Spielzeiten 122 Spiele bestritt und dabei 43 Punkte erzielen konnte. In der Saison 2010/2011 schnürte Linkschütze Marquardt seine Schlittschuhe für die Oklahoma City Barons (AHL), wo er in 63 Spielen 12 Punkte auf seinem persönlichen Konto verbuchen konnte. Das darauffolgende Jahr verbrachte der 1,88 m große und 101 kg schwere Stürmer in der ECHL. Zuerst bestritt er 34 Spiele für die Bakersfield Condors, bevor zu den Florida Everblades wechselte, mit denen er den Gewinn der Meisterschaft feiern konnte. In der Meistersaison verbuchte der variabel einsetzbare Stürmer in 56 Spielen 41 Scorerpunkte und war mit mehreren Game-Winning Goals in den Playoffs maßgeblich am Gewinn des ECHL Kelly-Cup beteiligt. Während der Spielzeit 2012/2013 wechselte Marquardt von ECHL Club Florida wieder in die AHL, wo er sich den Charlotte Checkers anschloss, für die er dann auch die komplette letzte Spielzeit aktiv war. Dort wurde der sympathische Stürmer zum “Charlotte Checkers Man of the Year” ausgezeichnet, was sich vor allem auch auf seine Hingabe für den Club und sein soziales Engagement neben dem Eis bezog.

    Dieter Hegen (Foto) zur Verpflichtung von Matt Marquardt: “Matt verkörpert genau den Typ Spieler, den wir gesucht haben. Er kann im Sturm auf allen Positionen eingesetzt werden, ist körperlich sehr stabil und dabei auch ein guter Schlittschuhläufer. Darüber hinaus kann er gleichermaßen Tore erzielen und vorbereiten. Eine wichtige Eigenschaft, auf die wir auch sehr viel Wert gelegt haben ist, dass er als absoluter Führungsspieler gilt und auf und auch neben dem Eis einen vorbildlichen Charakter hat.”

    Tim Richter fehlt dem ESVK 8-12 Wochen

    Schlechte Nachrichten ereilten den ESV Kaufbeuren und seinen Stürmer Tim Richter heute Morgen aus der medizinischen Abteilung. Nach der Kernspintomographie wurde ein Einriss im Syndesmoseband festgestellt, was den pfeilschnellen Außenstürmer voraussichtlich bis zu 12 Wochen außer Gefecht setzen wird.

    Quelle: eishockey-magazin.de
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  3. #133
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    Joker verlieren 3:7 gegen Löwen Frankfurt

    Oktober 3, 2014 · 0 Comments

    Uli Egen, Trainer der Joker – © by Eishockey-Magazin (DR)

    Kaufbeuren,. (PM) Wie schon am vergangenen Sonntag gegen den SC Riessersee gab es auch im Spiel gegen die Löwen Frankfurt nichts zu holen. Vor 1458 Zuschauern erwiesen sich die Hessen als zu stark für den ESVK und siegten mit 3:7. Joker-Coach Uli Egen musste auf den angeschlagenen Stefan Vajs verzichten, für ihn hütete Förderlizenzspieler Dustin Strahlmeier das Tor, der angeschlagene Matt Marquardt stellte sich in den Dienst der Mannschaft und spielte trotz Schmerzen. Die Nachwuchsspieler Pfaffengut und Lucas kamen zu ihrem Saison- bzw. Profidebüt beim ESVK.

    Die Gäste aus der Mainmetropole kamen deutlich besser in die Begegnung, hatten sie doch bereits in der zweiten Spielminute die große Chance, in Führung zu gehen. Mit viel Glück und Geschick konnten die Joker diese erste brenzlige Situation noch meistern. Abgesehen von einem recht harmlosen Fernschuss von Rob Kwiet in der 4. Minute, waren es stets die Gäste, die vor dem Tor gefährlich wurden. Nach fünf gespielten Minuten erhielten die Joker die Quittung für den passiven Auftakt: das 0:1 durch Nils Liesegang, der nach einem Abspielfehler in der Joker-Defensive allein auf Strahlmeier zu laufen konnte. Auch in der Folge beherrschten die Frankfurter die Begegnung. Die erste Chance für die Joker hatte nach neun Minuten Martin Heider, dessen Schuss von der blauen Linie mehrmals abgefälscht und dadurch für Frankfurts Torwart Hogan erst recht gefährlich wurde. Beim nächsten Kaufbeurer Aufbau ging Thomas Ziolkowski in einen Aufbaupass der Joker und erhöhte auf 0:2. Im Anschluss wurden die Joker aktiver und erarbeiteten sich ein Überzahlspiel, in dem Daniel Menge gut eine Minute nach dem 0:2 von links in die Mitte zog und den Puck in den Winkel zum Anschlusstreffer versenkte. Zwei Minuten später hatte Hadraschek nach Zuspiel von Thomas die große Möglichkeit auf den Ausgleich, den Daniel Menge dann in der 16. Minute auch erzielte. Mit einem Rückhandschuss ins Kreuzeck überwand er Hogan zum zweiten Mal. Doch nur eine Minute später sorgte Mueller für die erneute Frankfurter Führung: den ersten Schuss von Martens konnte Strahlmeier noch bravourös parieren, beim Nachschuss von Mueller war er allerdings ohne Abwehrchance. Direkt im Gegenzug hatte Fröhlich postwendend die Chance auf den erneuten Ausgleich, lupfte jedoch freistehend vor Hogan knapp über das Tor.

    Für den Mittelabschnitt schienen sich beide Teams mehr Konzentration v.a. in der Defensive als im ersten Drittel vorgenommen zu haben, waren doch klare Torchancen seltener zu sehen als zu Beginn des Spiels. Breitkreuz jubelte zwar bereits in der 22. Minute schon wieder, doch Strahlmeier hielt den Puck wohl vor der Torlinie fest. Kurz darauf setzte sich Thomas auf der linken Seite durch, sein Schuss schlitterte dann knapp am Pfosten vorbei. Im weiteren Verlauf dominierten die Löwen die Begegnung weitgehend und hatten durch Schaub (27. Minute – Strahlmeier) und Liesegang (30. Minute – Pfosten) aussichtsreiche Möglichkeiten auf das 2:4. Eineinhalb Minuten vor der zweiten Pause entschärfte Kwiet mit letztem Einsatz einen Zwei-auf-Eins-Konter von Breitkreutz und Mazzolini. Eine Minute später stocherte Mueller vor Strahlmeiers Tor am besten und erzielte das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 2:4.

    Zu Beginn des letzten Drittels drängten die Löwen auf die Entscheidung, Mazzolini und Martens scheiterten aus sehr guten Positionen an Strahlmeier. Zwar bäumten sich die Joker gegen die drohende Niederlage auf, die Angriffe verpufften allerdings meist ohne Torchance, bei eigener Unterzahl zehn Minuten vor dem Ende komplettierte Richard Mueller seinen Hattrick und erzielte das 2:5. Obwohl das Spiel gelaufen schien, bemühten sich die Kaufbeurer, den Anschluss zu halten, jedoch ohne zwingende Möglichkeiten zu generieren. Die Schlussphase verlief dann nochmal turbulent, hatte jedoch nur kosmetische Auswirkungen auf das Ergebnis: in der 59. Minute trafen innerhalb von 16 Sekunden Liesegang und Schmidle zum 2:6 bzw. 3:6, 23 Sekunden vor Schluss setzte Kyle Ostrow in Überzahl den Schlusspunkt zum 3:7.

    Gäste-Trainer Tim Kehler war in der anschließenden Pressekonferenz sehr erfreut über die Leistung seiner Mannschaft, seine Mannschaft habe in der Offensive viele Chancen generieren können und sei in der Defensive sicher gestanden.

    Weniger zufrieden war logischerweise ESVK-Trainer Uli Egen: „Das erste Drittel war heute eine Katastrophe, im zweiten waren wir dann deutlich aggresiver. Im letzten Drittel haben wir nochmal alles probiert, aber wenn man so viele individuelle Fehler macht, hat man auch keinen Sieg verdient. Ich bin sehr enttäuscht über den Auftritt meiner Mannschaft und bin jetzt als Trainer gefragt, damit wir uns so nicht mehr präsentieren.” Michael Fröhlich, der in der 30. Minute nach einem Zweikampf an der Bande verletzt das Eis verließ, hat eine Innenbandverletzung davongetragen und wird dem ESVK vermutlich länger nicht zur Verfügung stehen können. „Diesen Ausfall müssen wir jetzt eben mit dem Nachwuchs kompensieren”, so Egen.

    Am Rande des Spiels sammelte die Hilfsorganisation humedica zusammen mit dem ESV Kaufbeuren und des Spielern des ESVK-Nachwuchses Spenden für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika; der genaue Spendenbetrag wird in der nächsten Tagen bekannt gegeben.

    Quelle: eishockey-magazin.de
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    Offener Brief an den Initiator des Bürgerbegehrens gegen den Stadionneubau in Kaufbeuren


    Blick in die Sparkassen Arena – © by Eishockey-Magazin (MK)

    Zum Thema der Stadionproblematik in Kaufbeuren hat uns ein weiterer Leserbrief per E-Mail erreicht, den wir an dieser Stelle ungekürzt 1:1 veröffentlichen. Wir weisen darauf hin, dass der Inhalt der geistige Ursprung des Verfassers ist und nicht der Meinung der Eishockey-Magazin Redaktion entsprechen muss.

    Sehr geehrter Herr Fürst,


    den ESV Kaufbeuren gibt es seit über 68 Jahren. Er gehört zum Kaufbeurer Stadtbild wie das Tänzelfest. Über 400 Jugendliche betreiben Eishockey, der ESVK hat zahlreiche Nachwuchsmannschaften, die alle in der höchsten deutschen Spielklasse spielen. Es gibt darüber hinaus 8 Hobbymannschaften, Eishockey ist Schulsport an zahlreichen Kaufbeurer Schulen und in Schulen im Landkreis. Im Eisstadion wird Eiskunstlauf betrieben, freier Lauf gehört zur Freizeitgestaltung vieler junger Menschen.

    Wussten Sie, dass das Eisstadion nur zu 10% von der Profimannschaft genutzt wird? Ist Ihnen bewusst, dass die Kinder deshalb Eissport betreiben, weil sie hier zahlreiche Vorbilder, Idole haben, an denen sie sich ausrichten und orientieren, ihnen nacheifern? Unsere Jugend braucht positive Vorbilder, das sollten Sie als mehrfacher Familienvater doch wissen!

    Der ESV Kaufbeuren hat über 35 Nationalspieler hervorgebracht, die insgesamt im Seniorenbereich über 1300 Länderspiele bestritten haben. Kann irgendein Allgäuer Verein auf vergleichbare Meriten verweisen? Von den unzähligen Nominierungen im Schüler- und Jugendbereich möchte ich gar nicht sprechen.

    Wussten Sie, dass der ESVK im Juniorenbereich 7 Deutsche Meisterschaften, bei der Jugend 3 Deutsche Meisterschaften, bei den Schülern 1 Deutsche Meisterschaft vorweisen kann? Sollen all diese Leistungen dank ihrer Anti-Initiative nun der Vergangenheit angehören?

    Sind Sie nicht auch der Ansicht, dass die großartigen ehrenamtlichen Leistungen von hunderten von Freiwilligen honoriert werden sollten?

    Ist ihnen bewusst, dass die bayerische Staatsregierung Kaufbeuren in die Höchstförderstufe aufgenommen hat, sodass die Stadt Kaufbeuren anstatt 50% an Schlüsselzuweisungen für Straßenbau, Schulrenovierung, Altbausanierung usw. nun 80% erhält und dies der Beitrag der Staatsregierung zum Stadionneubau ist?

    Ist ihnen bewusst, dass die Stadt Augsburg ihr Stadion für 35 Millionen renoviert hat, zusätzlich ein Fußballstadion errichtet hat, ohne dass hier der Stadtrat mit der Wimper gezuckt hätte?

    Ich bitte Sie und fordere Sie dazu auf, nicht länger Unwahrheiten und Halbwahrheiten in der Öffentlichkeit zu verbreiten, der OB stünde hinter ihrer Initiative! Legen sie ihre sauertöpfische und negative Haltung ab, handeln Sie zukunftsorientiert und beenden Sie ihre Aktionen zur Verhinderung eines Stadionneubaus!

    Sie sollten doch wissen, dass der Stadtrat mit einer 2/3 Mehrheit zugunsten des Eisstadions abgestimmt hat; ein neues Bürgerbegehren würde dem Steuerzahler weitere 90 000 Euro kosten!

    Sie sollten ebenso wissen, dass durch einen Stadionneubau durch Aufträge an Kaufbeurer Firmen Arbeitsplätze geschaffen werden, Gelder nach Kaufbeuren fließen, wenn allwöchentlich 2000 Zuschauer ins Stadion kommen. Das ist positiv für das Kaufbeurer Stadtsäckel! Wann sonst gibt es solche Großveranstaltungen im Kaufbeurer Raum?

    Haben Sie schon einmal von Wertschöpfung gehört? Ist ihnen eigentlich bewusst, dass sich das Stadion infolge von Wertschöpfung langfristig selbst finanziert?

    Ist ihnen bewusst, dass der ESVK zahlreichen Firmen eine Werbeplattform bietet, ihre Produkte überregional zu bewerben?

    Ihnen sollte doch bekannt sein, dass das neue Eisstadion der Stadt Kaufbeuren gehört und die Stadt auch Großveranstaltungen wie Musicals, Kabarett, Konzerte im Stadion abhalten kann und sich damit der Bau einer Stadthalle erübrigt!

    Sie sollten wissen, dass nur der ESV Kaufbeuren bundesweit ein positives Image für die Stadt Kaufbeuren schafft, und das seit Jahrzehnten! Das ist kostenlose Werbung für die Stadt Kaufbeuren! Ist ihnen das klar? Wollen sie trotzdem dem Verein die Lebensgrundlage entziehen?

    Angesichts dieser Fakten wäre es für einen rational denkenden, mit der Stadt Kaufbeuren verwurzelten Menschen leicht, zugunsten eines Neubaus zu stimmen, und zwar ohne Wenn und Aber!

    Ich appelliere an ihre Vernunft und an Ihre Verbundenheit mit der Stadt Kaufbeuren, an ihre Liebe zu dieser Stadt, verweigern Sie sich nicht länger einem Neubau, und zwar in der angestrebten und vom Stadtrat gebilligten Größe!

    Demonstrieren Sie menschliche Größe, akzeptieren Sie die Entscheidung des Stadtrats, denken Sie zukunftsorientiert! Entziehen Sie dem ESVK nicht die Lebensgrundlage! Genau das streben Sie nämlich an, wenn Sie mit ihrem Bürgerbegehren gegen ein Stadion in der bereits gebilligten Größe vorgehen.

    Mit freundlichen Grüßen von einem gebürtigen Kaufbeurer, der seit über 40 Jahren in Augsburg wohnt und zu jedem Eishockeyspiel nach Kaufbeuren anreist, weil Eishockey das Element ist, was ihn noch mit Kaufbeuren verbindet.

    Wie denken wohl die Kaufbeurer Kinder, die Eissport betreiben, über ihr Vorpreschen?

    Setzen Sie sich bitte für etwas Sinnvolles, nicht gegen etwas ein , nicht gegen uralte Traditionen, die sich für Kaufbeuren als überaus positiv herausgestellt haben!

    Ohne Hochleistungssport gibt es keinen Breitensport, das sollten Sie aus dem Bereich der Leichtathletik, aus dem Bereich Fußball, aber auch aus den Bereichen der Wissenschaft und Technik wissen!

    Auch dort gibt es nur dann herausragende und bemerkenswerte Ergebnisse, wenn man sich an denjenigen orientiert, die bereits überragendes geleistet haben.

    Wollen Sie in die Geschichte Kaufbeurens als der Totengräber des Eissportvereins Kaufbeuren eingehen?

    Wollen Sie die Stadt Kaufbeuren ihrer letzten stabilen Bastion ihres Bekanntheitsgrads über die Grenzen Bayerns hinweg berauben?

    Mit vorzüglicher Hochachtung

    Ihr

    Dr. Bernhard Lehmann
    Sprecher der Faninitiative Pro Eisstadion Kaufbeuren
    86368 Gersthofen

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