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Thema: Wölfe 2013/14

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    [B]VER Selb gibt sich auf[/B]
    Die Wölfe verlieren in der Aufstiegsrunde auch ihr Heimspiel gegen Freiburg und enttäuschen die nur noch knapp 1200 Fans. Auch Trainer Cory Holden ist restlos bedient nach einem desolaten Schlussdrittel.


    VER Selb: Kümpel (Suvelo) - Schadewaldt, Schütt, R. Schneider, Roos, Meier, T. Schneider, Martell, Nägele - Mudryk, Fiedler, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Geisberger, Schiener, Heilman, Hendrikson, Neumann, Warkus.

    Schiedsrichter: Hascher (TEV Miesbach). - Zuschauer: 1131. - Tore: 19. Min. Kunz (N. Linsenmaier, Billich) 0:1, 23. Min. Danner (Billich, N. Linsenmaier; 5-4) 0:2, 30. Min. Herrn 0:3, 38. Min. Martell (Warkus, Schadewaldt; 5-4) 1:3, 41. Min. N. Linsenmaier (Kunz, Billich) 1:4, 43. Min. Billich (N. Linsenmaier, Kunz) 1:5. - Strafminuten: Selb 12, Freiburg 4.

    Die gute Nachricht: Platzprobleme gab es gestern Abend keine in der Netzsch-Arena. Die schlechte: Der VER Selb blieb erneut ohne Punkte und kann die DEL 2-Pläne wohl zunächst wieder in der Schublade versenken. Nach vier Niederlagen in Folge verloren sich im fünften Spiel der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga nur noch knapp 1200 Zuschauer in der Halle. Auch das ein deutliches Zeichen für die Verantwortlichen. Die Treuesten der treuen Fans sorgten zumindest im ersten Drittel für mächtig Rabatz und sahen einen druckvollen Beginn ihrer Mannschaft. Die wollte sich endlich selbst belohnen für ihre zuletzt guten Leistungen und erspielte sich auch einige Möglichkeiten. Nach einer feinen Einzelaktion von Ronny Schneider verpasste Heilman in der sechsten Minute die Scheibe vor dem leeren Tor. Kurz darauf scheiterten Geisberger und Piwowarczyk an EHC-Keeper Mathis.

    Die Selber Fans sehnten lautstark ein Tor herbei - doch das wäre in der zehnten Minute fast den Gästen durch Kunz gelungen. Bereits hier deutete sich an, dass Freiburg mit viel Selbstvertrauen ausgestattet nach Selb gereist war. Immer öfter kamen die Breisgauer nun mit blitzschnellen Angriffen gefährlich vor das Tor von Suvelo. Wie in der 19. Minute, als Kunz zwei Selber Verteidiger samt Suvelo umkurvte und zum 0:1 einschoss. Der VER war kurz geschockt und unsortiert in der Abwehr, was Appel und Herrn kurz vor der Pausensirene fast noch zum zweiten Freiburger Treffer genutzt hätten.

    In Unterzahl mussten die Hausherren ins zweite Drittel starten. Während sie die Strafzeit gegen Schadewaldt noch schadlos überstanden, nutzte der EHC Freiburg die unmittelbar darauf folgende Strafe gegen Meier durch Danner gnadenlos aus. Auf den Rängen kehrte Stille ein. Nur die knapp 20 mitgereisten Anhänger aus dem Breisgau waren nun zu hören. Die nun konsterniert wirkenden Selber versuchten aber zumindest, sich noch einmal aufzuraffen. Gleich zwei Mal scheiterte Heilman an Torwart Mathis. Entschlossener, zielstrebiger und kaltschnäuziger gingen die Gäste zu Werke. Herrn setzte sich in der 30. Minute im Zweikampf gegen Martell durch und hämmerte die Scheibe unhaltbar für Suvelo zum 0:3 ins Netz. War's das schon? Vier Minuten später hätte Kunz in erneuter Überzahl fast für den endgültigen Genickschlag für die Selber gesorgt. So aber durften die Holden-Schützlinge und ihre Anhänger noch ein bisschen hoffen. Erst recht nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch Martell. Und nur eine Minute später wären die Hausherren fast wieder richtig dran gewesen, doch EHC-Keeper Mathis entschärfte die Schüsse von Schadewaldt und Mudryk.

    Über den Schlussabschnitt sollte dann - zumindest aus Selber Sicht - der Mantel des Schweigens gelegt werden. Bereits nach 25 Sekunden traf Nikolas Linsenmaier zum 1:4, zwei Minuten später war es Billich, der zum 1:5 einsandte. Erstaunlich, welche Freiheiten die Freiburger Stürmer in diesen Situationen hatten. Die Luft war nun vollends raus aus dem Spiel. Die "Wölfe" aus dem Breisgau verwalteten den Vorsprung mühelos und dürfen weiter vom Aufstieg träumen. Die Selber hatten längst den Glauben an sich verloren. Was auch Trainer Cory Holden richtig sauer aufstieß. "So darf man sich nicht präsentieren", schimpfte der Coach nach dem Spiel. Der VER muss nun versuchen, die restlichen fünf Partien anständig über die Bühne zu bringen und zumindest noch einen "Großen" etwas zu ärgern. Vielleicht klappt es ja schon am Freitag gegen Frankfurt. Andreas Pöhner / Frankenpost.de
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    Die "Wölfe" kämpfen, die Fans feiern

    VER Selb - Löwen Frankfurt 1:5


    Sechstes Spiel, sechste Niederlage: Der VER bleibt in der Aufstiegsrunde zur DEL 2 weiter ohne Punkt. Er bietet den Frankfurt "Löwen" aber lange Paroli. Die Anhänger belohnen den Einsatz und stehen hinter ihrer Mannschaft.

    VER Selb: Kümpel (Suvelo) - Meier, Martell, R. Schneider, Schütt, Roos, T. Schneider - Mudryk, Geisberger, Piwowarczyk, Moosberger, Heilman, Fiedler, Schiener, Hördler, Neumann, Nägele, Hendrikson, Warkus.

    Schiedsrichter: Rohatsch (EV Lindau). - Zuschauer: 2002; Tore: 3. Min. Geisberger (Piwowarczyk, T. Schneider; 5-4) 1:0, 5. Min. Müller (Liesegang, Kreuzmann) 1:1, 27. Min. Wittfoth (Wichert, Neumann; 4-4) 1:2, 36. Min. Schaub (Wichert, Wittfoth) 1:3, 39. Min. Breitkreuz (Liesegang, Schoofs) 1:4, 47. Min. Gradl (Breitkreuz, Schoofs; 5-4) 1:5; Strafminuten: Selb 10, Frankfurt 10.

    Seit Ende der Hauptrunde hat er sich mit einer Verletzung am Handgelenk durchgebissen, der Kapitän. Gestern musste Christopher Schadewaldt dann doch passen. Knochenabsplitterung, Knorpelschaden, Bänder gerissen: Eine Operation ist unumgänglich. Ansonsten stand Trainer Cory Holden wieder der Kader zur Verfügung, der nach der Niederlage gegen Freiburg etwas gutmachen wollte. Den "Wölfen" stand nicht nur eine reine Profitruppe aus Hessen auf dem Eis gegenüber, sondern auch 500 mitgereiste Frankfurter Anhänger. Die hatten schon zwei Stunden vor Spielbeginn die Stadiongaststätte fest in ihrer Hand.

    In der Halle selbst gaben aber die Selber Anhänger den Ton an. Erst recht, als Geisberger nach Zuspiel von Piwowarczyk die "Wölfe" bereits nach knapp drei Minuten in Überzahl in Führung schoss. Die Antwort der Gäste ließ aber nicht lange auf sich warten. VER-Keeper Kümpel, der sich nach seinem hervorragenden Spiel in Crimmitschau eine weitere Chance redlich verdient hatte, musste sich bereits zwei Minuten später geschlagen geben. Allerdings fiel dieser Treffer aus einer deutlichen Abseitsposition, die der Linienrichter nicht gesehen hatte.

    So schnell, wie die beiden ersten Tore gefallen waren, so hoch war in der Folge das Tempo, das beide Mannschaften vorlegten. Möglichkeiten für die Hausherren ergaben sich für Fiedler und Warkus, der sich gegen Schoofs schön durchgesetzt, dann aber Pech beim Abschluss hatte. Noch etwas mehr beschäftigt als sein Gegenüber Johnson im Frankfurter Tor war freilich Kümpel. Er musste einige Male seine Klasse unter Beweis stellen. Die "Wölfe" hielten gegen den großen Favoriten zwar kämpferisch prächtig dagegen, doch eine gewisse Verunsicherung nach den letzten Niederlage war zu spüren.

    Der VER hielt gegen den deutschen Meister von 2004 auch im zweiten Drittel lange sehr gut mit. Selbst den 1:2-Rückstand nach 27 Minuten steckten die "Wölfe" schnell wieder weg und beschäftigten die Frankfurter doch etwas mehr, als denen lieb war. Probleme bekamen die Hausherren immer dann, wenn die Gäste ganz schnell kombinierten. Wie in der 36. Minute, als Schütt und Mudryk vor dem Tor nicht aufpassten. Schaub spritzte dazwischen und schoss zum 1:3 ein. Und es wurde drei Minuten noch bitterer für die Selber. Dieses Mal war es "Löwen"-Topscorer Breitkreuz, der seinen Freiraum nutzte und noch im Mittelabschnitt für die Vorentscheidung sorgte. Die Selber Fans waren ihrer Mannschaft dennoch nicht böse. "You'll never walk alone", hallte es lautstark durch die Halle.

    Auch im Schlussdrittel kämpften die Hausherren wacker und spielten weiter gut mit. Sie kamen auch zu einigen guten Möglichkeiten, blieben aber weiter ohne Fortune. Auf den Rängen feierten und schunkelten derweil die Selber Fans. Sie störte auch das 1:5 nicht, das den Gästen in Überzahl gelang. Der VER hatte sich gegen die starken Frankfurter gut aus der Affäre gezogen. Am Sonntag wird es bei den Kassel Huskies wohl nicht viel leichter.

    Andreas Pöhner in Zusammenarbeit mit der Frankenpost www.frankenpost.de
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  4. #93
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    VER weiter sieglos

    Wölfen wurden die Grenzen aufgezeigt




    13.4.2014 – Siebtes, Spiel, siebte Niederlage. Die Selber „Wölfe“ bleiben in der Qualifikationsrunde zur DEL2 weiter ohne Erfolg. Im Auswärtsspiel bei den Kassel „Huskies“ war es bei der 2:7-Niederlage eine klare Sache für die Gastgeber. Der VER konnte einzig noch über

    Kampf zeitweise dagegen halten. Spielerisch wurden den Porzellanstädtern aber die Grenzen aufgezeigt. Noch drei Spiele haben die Holden-Schützlinge bis zur ersehnten Sommerpause nun noch vor sich.



    Kassel Huskies – Selber Wölfe 7:2 (1:0; 3:0; 3:2)



    Aufgebot Selb

    Tor: Suvelo; ab 49. Min. Kümpel

    Abwehr: Meier, Martell; T. Schneider, Schütt; R. Schneider, Nägele

    Sturm: Fiedler, Heilman, Moosberger; Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger; Neumann Hördler, Schiener; Hendrikson, Warkus



    Schiedsrichter: Melia (Jordan, Störmann)



    Strafminuten: Kassel 6, Selb 8



    Zuschauer: 4.539



    Tore:

    16:01 – 1:0 Snetsinger (Billich)

    23:39 – 2:0 Snetsinger (Pohanka, Billich)

    34:04 - 3:0 Doyle (Stein)

    34:56 – 4:0 Valenti (Klinge, Pohanka)

    41:00 – 5:0 Snetsinger (Wycsik)

    47:24 – 6:0 Valenti (Heinrich, Klinge)

    51:04 – 6:1 Piwowarczyk (Mudryk, Martell)

    53:16 – 7:1 Klinge (Pohanka, Christ)

    53:35 – 7:2 Neumann (PEN)



    Vor großer stimmungsvoller Kulisse hatten zwar zunächst die „Wölfe“ durch Fiedler die erste Chance im Spiel, nach und nach aber übernahmen die Hausherren klar das Kommando auf der Eisfläche. Selb musste sich lange Zeit nach Kräften wehren. Zahlreiche Schüsse feuerten die „Huskies“ in Richtung Suvelo ab. Der Torhüter als auch seine Vorderleute in Sachen Defensivarbeit waren gefordert, konnten mit Kampf und Einsatz einen Gegentreffer verhindern. So auch in Unterzahl. Schadlos überstanden gelang Neumann ein Konter, den Alleingang konnte er jedoch nicht erfolgreich verwerten. Die VER-Cracks bemühten sich in der Folge, selbst zu weiteren guten Szenen zu kommen. Allerdings wurde es nach einem Scheibenverlust in der Offensive erneut gefährlich, Suvelo bleib aber Meister im Duell gegen Angreifer Kostyrev. Der Kasseler Sturmlauf ging jedoch nahtlos weiter. Nach 16 Minuten konnten die Hessen schließlich erstmals jubeln. Billichs Schuss wehrte der Selber Keeper noch nach vorne ab, was Snetsinger mit dem Nachschuss zu nutzen wusste.



    Mudryk probierte anfangs der zweiten Abschnitts, vielmehr verlief die Partie aber wiederum im Selber Verteidigungsdrittel. In der 24. Minute war es erneut Snetsinger vorbehalten, den Vorsprung auszubauen, Die Hochfranken fanden kaum spielerische Mittel. Kampf, Kampf, Kamp war einzig und allein angesagt, um die Scheibe hinten raus zu bringen. In der 35. Minute konnte Kassel mit einem Doppelschlag die Führung auf 4:0 in die Höhe schrauben. Erst zwei folgende Überzahlspiele brachte für den VER in der Abwehrzone ein wenig Ruhe rein, eigene Tormöglichkeiten waren jedoch Mangelware.



    Die Luft war bereits raus aus dem Spiel. Kassel traf im Schlussdrittel aber zunächst zwei weitere Male, ehe Piwowarczyk der erste Treffer für seine Farben gelingen konnte. In Überzahl konnten die „Huskies“ darauf zwar erneut zuschlagen. Mit einem verwerteten Penalty stellte Neumann den alten Abstand jedoch wieder umgehend her.



    Drei Spiele hat der VER noch vor sich. Am Gründonnerstag zunächst in Kaufbeuren. Am Ostersamstag stehen sich beide Teams zum Rückspiel erneut gegenüber. Spielbeginn in der NETZSCH-Arena ist um 18 Uhr. Zumindest hier will man vor den eigenen Fans noch einmal einen Sieg bejubeln dürfen. Zum Saisonende steht am Ostermontag noch einmal die weite Reise zum EHC Freiburg auf dem Programm.



    selb-live.de – Michael Sporer
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  5. #94
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    2:4 in Kaufbeuren - Selb ohne Glück und wieder ohne Punkte

    Es soll einfach nicht sein – der VER Selb bleibt in der Aufstiegsrunde zur DEL 2 weiterhin ohne Punkte. Beim ESV Kaufbeuren mussten sich die „Wölfe“ am Ende knapp mit 2:4 geschlagen geben – der vierte Treffer der Hausherren erfolgte per empty-net Goal. Trotz abermals verpassten Erfolgserlebnisse gaben sie die VER-Cracks nie auf, kämpften sich trotz 0:2 Rückstand nach nur 13 Minuten immer wieder zurück ins Spiel gegen einen ESV Kaufbeuren, der in dieser Verfassung vermutlich ebenfalls als aktuell Tabellenfünfter den Weg in die Oberliga angehen muss. Den Holden-Schützlingen fehlte wie sooft das nötige Scheibenglück, am Ende wurde Kampf und Einsatz nicht belohnt. Jared Mudryk vergibt in der 50.Minute einem Penalty zum möglichen 3:3 Ausgleich.
    Am Ostersamstag steigt das Rückspiel gegen den ESV Kaufbeuren in Selb. Spielbeginn 18.00 Uhr.

    ESV Kaufbeuren : VER Selb 4:2 (2:1;1:1;1:0)
    ESV Kaufbeuren: Vajs– Körner, Aßner, Winkler, Gejerhos, Edwards, Dropmann, Näätänen – Schmidle, Hadraschek, Schultz, Thiel, Kreitl, Ryhänen, Tähtinen, Gohlke, Firsanov, De Paly, Pfaffengut, Detsch
    VER Selb: Kümpel (Suvelo) - T.Schneider, Martell, Nägele, Schütt, Roos, Meier - Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Fiedler, Hördler, Moosberger, Heilman, Neumann, Schiener, Hendrikson

    Tore: 8. Min. 1:0 Thiel (Näätänen/Edwards; 5/4); 13. Min. 2:0 Detsch (De Paly/Firsanov); 18. Min. 2:1 Piwowarczyk (Mudryk/Nägele); 29. Min. 3:1 Detsch (Gejerhos/Körner); 31. Min. 3:2 Moosberger (Fiedler/Hördler); 60. Min. 4:2 Thiel (Detsch – empty net)
    Strafminuten: Kaufbeuren 12 + je 10 für Firsanov und Näätänen, Selb 18 + 10 für Meier
    Zuschauer: 1537
    Schiedsrichter: Plitz (ERSC Ottobrunn)

    Die Frage aller Fragen vor dem Gastspiel des VER Selb am Gründonnerstag beim traditionsreichen und alteingesessenen (Noch)Bundesligisten ESV Kaufbeuren war: kann der VER Selb im achten Anlauf endlich die ersten Punkte in der Aufstiegsrunde einfahren? Zu verschenken hatte der angeschlagene Gastgeber nichts, ein jeder Punkt wird benötigt, den drohenden Abstieg in die Oberliga zu verhindern. VER-Coach belohnte Manuel Kümpel für dessen starken Auftritte zuletzt mit erneuter Eiszeit, für den verletzten Kapitän Schadewaldt rückte Tim Schneider in die Formation, Verteidiger R.Schneider und Stürmer Warkus fehlten aufgrund beruflicher Verhinderungsgründe.

    Das erste Drittel begann von beiden Seiten sehr verhalten ohne große Höhepunkte. Der ESV Kaufbeuren versuchte das Spiel an sich zu ziehen und wirkte fortan über weite Strecken der ersten zwanzig Minuten als das bessere Team. Die Allgäuer keineswegs wie ein Topteam bzw. ein Bundesligist agierend, aber sie suchten mit einfachem Eishockey und vielen Schüssen auf das Tor den Erfolg. Goalie Kümpel mit mehreren guten Paraden verhinderte Schlimmeres. In der 8 Minute war er jedoch chancenlos. Selb zum zweiten Male in Unterzahl – Heilman saß auf der Strafbank – als Thiel mutterseelenallein freistehend zum 1:0 einschoss. Ein Überzahlspiel der „Wölfe“ blieb ohne nennenswerte Chancen und kurz als nachdem Moosberger wieder von der Strafbank zurückkam netzte Förderlizenzspieler Detsch für die Hausherren zum 2:0 ein.
    Die Antwort der Oberfranken ließ nicht lange auf sich warten: kurz vor dem Pausentee – und irgendwie aus dem Nichts heraus – schloss der „Spieler des Jahres“ Piwowarczyk einen sehenswerten Angriff zum 1:2 Anschluss ab.

    Ein Treffer, der deutlich Wirkung zeigte, denn der ESVK auch im Mittelabschnitt nervös und zerfahren in seinen Agieren, die Bundesligacracks zeigten Nerven. Stürmer Kreitl schaffte das Kunststück und brachte nach einem 3/1 Konter die Scheibe nicht im leeren Tor unter – Kümpel, der sich für die falsche Ecke entschied und seine Mannen mit dem Glück des Tüchtigen. Der VER warf Kampf und Einsatz in die Waagschale, wurde forscher in seinen Aktionen. Als die „Wölfe“ zu offensiv agierte, bestrafte dies Detsch mit seinem zweiten Treffer – sein trockener Schlagschuss bedeutete das 3:1.

    Der Treffer beflügelte keineswegs die „Jokers“, alles zu nervös und zerfahren, die Zuschauer machten ihren Unmut durch Pfiffe gegen das Gastgebende Team freien Lauf. Die Mienen der Allgäuer wurden noch finsterer, Fiedler und Hördler sehen nach einem Scheibengewinn den vor dem Tor freistehenden Moosberger und dieser schießt mit seinem Handgelenkschuss zum 3:2 in den linken oberen Winkel Selb wieder ins Spiel. Selb mit guten Chancen plötzlich dem möglichen Ausgleich sehr nahe, Kaufbeuren machte sich das Leben selbst schwer, bezeichnend für deren Harmlosigkeit ein 5:3 Überzahlspiel ohne eine gefährliche Situation. Kurz vor Ende die Kaufbeurer im Glück – der Pfosten rettete nach einem Schuss von T.Schneider. Einsatz war Trumpf, Meier klarer Punktsieger gegen Firsanov, was beiden eine 10minütige Abkühlung einbrachte.

    Mit knapper Führung gingen die „Jokers“ in ein turbulentes Schlussdrittel. Die Nerven der Einheimischen lagen gleich zu Beginn blank, als Schiedsrichter Plitz dem vermeintlichen vierten Treffer die Anerkennung versagte. Statt Treffer 4 gab es große Strafen wegen Reklamierens gegen Näätänen und Schultz. Selber Tormöglichkeiten vorerst rar gesät und was durch kam, war sichere Beute von ESVK-Goalie Vajs. Die riesen Möglichkeit zum 3:3 Ausgleich in der 50.Minute, als Mudryk von Martell bestens bedient auf und davon zog und nur durch ein Foul zu stoppen war. Schiedsrichter Plitz entschied auf Penalty, doch Mudryk scheiterte an Goalie Vajs.
    Selb kämpfte aber weiter unverbitterlich weiter, in der Schlußphase drängte der Oberligasüdmeister auf den Ausgleich. Kaufbeuren unter Druck, Selb in Überzahl mit guten Chancen, aber der verdiente Ausgleich wollte nicht fallen: Geisberger, Martell oder später Fiedler im Nachstochern – der Treffer fiel aber nicht.
    Packende Schlussphase, Kaufbeuren nur noch mit Befreiungsschlägen, Fiedler mit einer Direktabnahme, scheiterte aber an Vajs.
    Der VER setzte alles auf eine Karte, nach einer Auszeit nahm Holden Kümpel für einen sechsten Feldspieler vom Eis. 20 Sekunden vor Ende gelingt Kaufbeuren per empty net das 4:2 – alles riskiert, alles verloren.

    Der VER Selb verkaufte sich mehr als ordentlich und hätte aufgrund seiner kämpferischen und nicht aufgebenden Einstellung durchaus einen Punkt mehr als verdient gehabt.

    Am Ostersamstag wollen sich die VER-Cracks mit einem Heimerfolg über den ESV Kaufbeuren (Beginn 18.00 Uhr) von ihren Fans verabschieden. Mit dem eigenen Anhang im Rücken sollen die ersten Punkte in dieser Aufstiegsrunde eingefahren werden.
    Nach dem Spiel findet für die Fans auf der Eisfläche eine kleine „Ice off Party“ mit Freibier statt.

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    Die Pechsträhne des VER Selb hält an

    VER Selb - ESV Kaufbeuren (1:0, 1:2, 0:2)

    VER Selb: Suvelo (Kümpel) – Martell, Nägele, R. Schneider, Hendrikson, T. Schneider, Roos – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Fiedler, Hördler, Moosberger, Warkus, Heilman, Schiener, Neumann.

    Schiedsrichter: Lenhart (EJ Kassel); Zuschauer: 1979; Tore: 5. Min. Mudryk (Martell, Piwowarczyk) 1:0, 25. Min. Schultz (Gohlke) 1:1, 36. Min. Moosberger (Martell) 2:1, 38. Min. Thiel 2:2, 47. Min. Firsanov (Kreitl) 2:3, 50. Min. Ryhänen (Firsanov, Kreitl) 2:4; Strafminuten: Selb 8, Kaufbeuren 6 + 10 für Schmidle.

    Es hat nicht sollen sein: Auch im neuten Anlauf reichte es für den VER Selb icht zu den ersten Punkten in der Aufstiegsrunde zur zweiten Eishockey-Bundesliga. Wieder waren die „Wölfe“ stärker oder zumindest gleichwertig wie ihr Gegner. Aber der war wieder kaltschnäuziger in der Chancenverwertung. Dennoch hatten die Selber Fans ein feines Näschen. Sie feierten ihr Team 60 Minuten lang und darüber hinaus. „Oberligameister“, skandierten die Anhänger lautstark auf den Steh- und Sitzplätzen während der letzten fünf Minuten. Und „You’ll Never Walk Alone“, hieß es nach Spielende.

    Vor dem Spiel gab es zunächst eine Ehrung für VER-Stürmer Kyle Piwowarczyk. Der Topscorer der Hauptrunde war von der Fachzeitschrift Eishockey-News zum besten Spieler der Oberliga Süd gewählt worden und erhielt gestern mit etwas Verspätung den Pokal überreicht. Die Partie selbst dauerte zunächst nur sieben Sekunden, ehe ein bunter Konfetti-Regen der VER-Fans für eine etwas längere Unterbrechung sorgte. Mit Wiederbeginn nahmen die „Wölfe“ das Heft in die Hand. Trotz der jüngsten Niederlagenserie präsentierten sich die Holden-Schützlinge hochmotiviert und wollten zum Heimabschluss endlich die ersten Punkte dieser Aufstiegsrunde zur DEL 2. Nach fünf Minuten schepperte es dann auch im Tor der Allgäuer. Mudryk, der Sekunden zuvor noch an Torwart Vajy gescheitert war, vollstreckte zum 1:0. Nun standen die abstiegsbedrohten Gäste mächtig unter Druck, konnten sich gegen die aufmerksame Selber Defensive aber nur selten durchsetzen. Die beste Möglichkeit für die Baron Joker hatte nach neun Minuten Hadraschek, der aber an Torwart Suvelo scheiterte. Ansonsten war wenig Konstruktives zu sehen vom Zweitligisten. Die besseren Möglichkeiten hatte der VER, der seine Anhänger im ersten Drittel mit einer konzentrierten, starken Leistung erfreute.

    Der ESV Kaufbeuren versuchte nach der Pause mehr Druck aufzubauen – und hatte Erfolg. Schultz stand nach einem schönen Spielzug völlig frei am langen Pfosten und hatte wenig Mühe auszugleichen. Kurz darauf gab es nochmals Jubel auf Seiten der Gäste – aber verfrüht. Der Puck hatte die Linie noch nicht überschritten. Da nutzten alle Proteste nichts. Der VER hatte in dieser Phase einen kleinen Hänger, kämpfte sich aber ins Spiel zurück. In der 33. Minute brannte es noch einmal lichterloh vor dem Selber Tor. Drei Minuten später die erneute Führung für die „Wölfe“. Gästekeeper Vajs wehrte zwei Mal ab, doch Moosberger setzte entschlossen nach und traf zum 2:1. Es folgten wütende Angriffe der Gäste, die in der 38. Minute prompt zum Ausgleich kamen. Thiel hatte zu viel Platz, wurde nicht energisch attackiert und donnerte die Scheibe in den Winkel. Kurz vor Ende des zweiten Drittels sorgten Nägele (VER) und Schmidle mit einer kleinen Kampfeinlage für noch mehr Unterhaltung für die ohnehin zufriedenen Zuschauer.

    Im Schlussabschnitt war das Spiel zunächst ausgeglichen. Keine Mannschaft wollten einen Feheler machen und in Rückstand geraten. Das taten dann aber die „Wölfe“. Sie liefen in zwei Konter der Gäste und hatten wieder einmal das schlechtere Ende für sich. Bitter – aber so ist Sport. Nun müssen die Holden-Schützlinge am Ostermontag noch einmal nach Freiburg reisen, wo eine lange und dennoch erfolgreiche Saison zu Ende geht.

    Andreas Pöhner , Newsletter VER Selb
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    13 Tore und 125 Strafminuten zum Saisonabschluss
    EHC Freiburg – Selber Wölfe 8:5 (3:1,4:2,1:2)


    VER Selb: Kümpel (Suvelo) – Martell, Nägele, Hendrikson, T. Schneider, Roos – Piwowarczyk, Mudryk, Geisberger, Fiedler, Hördler, Moosberger, Neumann, Heilman, Schiener, Neumann.

    Schiedsrichter: Schütz (EHC Bad Aibling); Zuschauer 3402; Tore: 3. Min. Danner 1:0, 7. Min. Bilich (5-4) 2:0, 14. Min. N. Linsenmaier (5-4) 3:0, 17. Min. Mudryk (Roos, Fischer) 3:1, 20. Min. Wiecki 4:1, 28. Min. Hördler (Heilman, Meier) 4:2, 30. Min. Bilich (5-4) 5:2, 38. Min. N. Linsenmaier 6:2, 40. Min. Schiener (Mudryk, Hendrikson; 4-5) 6:3, 40. N. Linsenmaier (5-4) 7:3, 47. Min. Piwowarczyk (Geisberger, Mudryk) 7:4, 50. Min. Meyer 8:4, 56. Min. Mudryk (Nägele, Schiener; 4-5) 8:5; Strafminuten: Freiburg 16 + 10 für Peleikis + 10 für Brüggemann + 10 für Bilich; Selb 24 + 10 für Meier + 10 für Neumann + 5 + 10 + Spieldauer für Martell.

    „Trotz Roter Laterne seid ihr unsere Könige“: Mit einem großen Banner zeigten die 25 VER-Anhänger, die sich gestern noch einmal auf die weite Reise in das Breisgau gemacht hatten, ihre Verbundenheit zu ihrer Mannschaft. Die Zuschauer sahen ein höchst unterhaltsames Spiel mit 13 Toren und 125 Strafminuten. Die in der Aufstiegsrunde so unglücklich agierenden Selber bewiesen trotz der erneuten Niederlage auch im 62. Pflichtspiel dieser Saison eine tolle Moral. Nur wenig Grund zur Freude über den Sieg hatte der EHC Freiburg, der durch den Erfolg von Kaufbeuren über Frankfurt ebenfalls den Aufstieg verpasst hat.

    Die „Wölfe“ dürfen sich nun auf die verdiente Sommerpause verabschieden. Zumindest aus sportlicher Sicht. Gemeinsam mit den Fans werden Verantwortliche, Trainer und die Spieler am kommenden Samstag, 26. April, im Turnerheim Schönwald bei der Abschlussfeier die erfolgreichste Saison der zehnjährigen Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren lassen.

    Von: Andreas Pöhner in Zusammenarbeit mit der Frankenpost www.frankenpost.de
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