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Thema: Wölfe 2013/14

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    [B]VER Selb gibt sich auf[/B]
    Die Wölfe verlieren in der Aufstiegsrunde auch ihr Heimspiel gegen Freiburg und enttäuschen die nur noch knapp 1200 Fans. Auch Trainer Cory Holden ist restlos bedient nach einem desolaten Schlussdrittel.


    VER Selb: Kümpel (Suvelo) - Schadewaldt, Schütt, R. Schneider, Roos, Meier, T. Schneider, Martell, Nägele - Mudryk, Fiedler, Piwowarczyk, Moosberger, Hördler, Geisberger, Schiener, Heilman, Hendrikson, Neumann, Warkus.

    Schiedsrichter: Hascher (TEV Miesbach). - Zuschauer: 1131. - Tore: 19. Min. Kunz (N. Linsenmaier, Billich) 0:1, 23. Min. Danner (Billich, N. Linsenmaier; 5-4) 0:2, 30. Min. Herrn 0:3, 38. Min. Martell (Warkus, Schadewaldt; 5-4) 1:3, 41. Min. N. Linsenmaier (Kunz, Billich) 1:4, 43. Min. Billich (N. Linsenmaier, Kunz) 1:5. - Strafminuten: Selb 12, Freiburg 4.

    Die gute Nachricht: Platzprobleme gab es gestern Abend keine in der Netzsch-Arena. Die schlechte: Der VER Selb blieb erneut ohne Punkte und kann die DEL 2-Pläne wohl zunächst wieder in der Schublade versenken. Nach vier Niederlagen in Folge verloren sich im fünften Spiel der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga nur noch knapp 1200 Zuschauer in der Halle. Auch das ein deutliches Zeichen für die Verantwortlichen. Die Treuesten der treuen Fans sorgten zumindest im ersten Drittel für mächtig Rabatz und sahen einen druckvollen Beginn ihrer Mannschaft. Die wollte sich endlich selbst belohnen für ihre zuletzt guten Leistungen und erspielte sich auch einige Möglichkeiten. Nach einer feinen Einzelaktion von Ronny Schneider verpasste Heilman in der sechsten Minute die Scheibe vor dem leeren Tor. Kurz darauf scheiterten Geisberger und Piwowarczyk an EHC-Keeper Mathis.

    Die Selber Fans sehnten lautstark ein Tor herbei - doch das wäre in der zehnten Minute fast den Gästen durch Kunz gelungen. Bereits hier deutete sich an, dass Freiburg mit viel Selbstvertrauen ausgestattet nach Selb gereist war. Immer öfter kamen die Breisgauer nun mit blitzschnellen Angriffen gefährlich vor das Tor von Suvelo. Wie in der 19. Minute, als Kunz zwei Selber Verteidiger samt Suvelo umkurvte und zum 0:1 einschoss. Der VER war kurz geschockt und unsortiert in der Abwehr, was Appel und Herrn kurz vor der Pausensirene fast noch zum zweiten Freiburger Treffer genutzt hätten.

    In Unterzahl mussten die Hausherren ins zweite Drittel starten. Während sie die Strafzeit gegen Schadewaldt noch schadlos überstanden, nutzte der EHC Freiburg die unmittelbar darauf folgende Strafe gegen Meier durch Danner gnadenlos aus. Auf den Rängen kehrte Stille ein. Nur die knapp 20 mitgereisten Anhänger aus dem Breisgau waren nun zu hören. Die nun konsterniert wirkenden Selber versuchten aber zumindest, sich noch einmal aufzuraffen. Gleich zwei Mal scheiterte Heilman an Torwart Mathis. Entschlossener, zielstrebiger und kaltschnäuziger gingen die Gäste zu Werke. Herrn setzte sich in der 30. Minute im Zweikampf gegen Martell durch und hämmerte die Scheibe unhaltbar für Suvelo zum 0:3 ins Netz. War's das schon? Vier Minuten später hätte Kunz in erneuter Überzahl fast für den endgültigen Genickschlag für die Selber gesorgt. So aber durften die Holden-Schützlinge und ihre Anhänger noch ein bisschen hoffen. Erst recht nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch Martell. Und nur eine Minute später wären die Hausherren fast wieder richtig dran gewesen, doch EHC-Keeper Mathis entschärfte die Schüsse von Schadewaldt und Mudryk.

    Über den Schlussabschnitt sollte dann - zumindest aus Selber Sicht - der Mantel des Schweigens gelegt werden. Bereits nach 25 Sekunden traf Nikolas Linsenmaier zum 1:4, zwei Minuten später war es Billich, der zum 1:5 einsandte. Erstaunlich, welche Freiheiten die Freiburger Stürmer in diesen Situationen hatten. Die Luft war nun vollends raus aus dem Spiel. Die "Wölfe" aus dem Breisgau verwalteten den Vorsprung mühelos und dürfen weiter vom Aufstieg träumen. Die Selber hatten längst den Glauben an sich verloren. Was auch Trainer Cory Holden richtig sauer aufstieß. "So darf man sich nicht präsentieren", schimpfte der Coach nach dem Spiel. Der VER muss nun versuchen, die restlichen fünf Partien anständig über die Bühne zu bringen und zumindest noch einen "Großen" etwas zu ärgern. Vielleicht klappt es ja schon am Freitag gegen Frankfurt. Andreas Pöhner / Frankenpost.de
    Essen,Passau,Selb - sonst nix


    Das Vorwerk unsere Heimat - Unser Stolz der VER !

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