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Thema: Füchse Duisburg

  1. #1
    ichbleibetreu
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    Standard Füchse Duisburg

    Lebeau kommt - EVD setzt diesmal auf Erfahrung

    Duisburg, 22.Juni 2008

    Einen aktuellen tschechischen Meister haben die Füchse bereits verpflichtet – nun auch einen zweifachen Deutschen Meister. In der kommenden Saison wird Stürmer Pat Lebeau für den EV Duisburg in der Deutschen Eishockey-Liga auflaufen. „Das kam etwas überraschend, oder?”, flachste EVD-Chef Ralf Pape nach der Verpflichtung.

    Mittlerweile ist der Kanadier zwar 38 Jahre alt, steht aber über Jahre hinweg für erfolgreiches Eishockey in der DEL. Zweimal holte er sich den Titel: 1996 mit der Düsseldorfer EG und 2004 mit den Frankfurt Lions – was mindestens so überraschend war wie die jetzige Verpflichtung. Von 2002 bis 2007 spielte Lebeau für Frankfurt und hat seine persönlich erfolgreichste Saison in der Spielzeit nach dem Titel. Einschließlich der Play-offs brachte es Lebeau 2004/05 auf 103 Scorerpunkte, womit er der erfolgreichste Stürmer der Liga war. Und auch die 33 Tore und 70 Vorlagen, aus denen sich die Punkte zusammensetzen, waren in beiden Kategorien die Bestwerte des Jahres.

    Nun muss sich Lebeau aber zurückkämpfen. „2007 wollte er nach Nordamerika zurückkehren und dort noch einmal spielen”, berichtet Pape. Die Gesundheit machte ihm dabei allerdings einen Strich durch die Rechnung. „Eine alte Leistenverletzung brach auf, sodass er noch einmal operiert werden musste”, so Pape. Die vergangene Saison verbrachte er also mit Reha-Training. „Nun ist er wieder fit”, verspricht der oberste Fuchs. Wenn er an seine frühere Klasse noch einmal anknüpfen kann, ist Lebeau auch als Führungsspieler für die jungen Leute sicher noch einmal eine Verstärkung für den EVD.

    Ob die Krefelder Jan Alinc und Daniel Kunce nach Duisburg wechseln und das wochenlange Wartespiel beenden, scheint sich in der kommenden Woche zu entscheiden. Die Pinguine und die beiden Spieler wollen die Vertragslage nun klären – wie es aussieht ohne das Arbeitsgericht. Bekanntlich hatte der EVD sein Interesse bekundet, sollten Alinc und Kunce ihre Verträge beim KEV auflösen. (the)


    Quelle: www.hockeyweb.de , 22.06.08

  2. #2
    Statistiker | Admin Avatar von Jochen
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    Standard In Duisburg, da ist man noch lustig

    Duisburg (RPO). In Köln wurde Coach Doug Mason nach sieben Pleiten am Stück entlassen – überraschend war das ehrlich gesagt nicht mehr. Da ist das Trainer-Dasein in Duisburg doch weit lustiger – der Dieter, der „Didi“, der Hegen übernahm an der Wedau wieder das Ruder. Und schon die erste PK des Ex-Torjägers wird in die Geschichte eingehen.

    Aber ich greife vorweg: Erst einmal trat Torwart-Legende Karel Lang als Übungsleiter der Füchse zurück, drei herbe Klatschen waren ihm genug. Er organisierte aber sofort einen Nachfolger (wo gibt es das sonst noch in diesem Geschäft?), rief also Hegen an, um den 46-Jährigen davon zu überzeugen, wieder an die Duisburger Bande zu kommen.
    Wie genau dieses Gespräch ablief, darüber kann man nur rätseln. „Ich habe dann Kontakt mit Didi aufgenommen und einen Trainer vorgefunden, der sich für diese Aufgabe gewappnet sieht“, so die Version Langs. Hegen drückte die Sache auf der Pressekonferenz ein wenig anders aus: „Ich hatte ja eh nichts zu tun.“ Schön, wenn Leute noch mit Begeisterung an ihre Arbeit gehen.
    Und was haben wir sie vermisst, die Analysen des früheren Ausnahme-Stürmers Hegen: „Wer pro Spiel mindestens fünf Gegentore bekommt, hat wohl Schwierigkeiten in der Abwehr.“ Warum Lang da bloß nicht drauf gekommen ist....
    Man muss es leider so deutlich sagen: Duisburg ist ein Chaos-Klub. Wer es in diesem Jahr schafft, noch hinter den Null-Punkte-Haien Letzter zu sein, der hat wirklich etwas geleistet. Aber im Ruhrgebiet geht es ja nicht erst seit dieser Saison drunter und drüber.

    Fangen wir 2007 an. Da entließen die Füchse ihren langjährigen Trainer Dieter Hegen. Genau, den selben Dieter Hegen. „Es war der richtige Zeitpunkt, einen Schnitt zu machen“, erklärte der dreimalige Bundesliga-Torschützenkönig damals. Und fügte hinzu: "Das ganze Umfeld stimmt nicht. Bei den Sponsoren bewegt sich nicht viel. Ich denke, früher oder später wird Pape woanders hingehen."

    Gemeint war Ralf Pape, bärtiger Klub-Boss und Hauptsponsor in einem. Der holte nach der Interimslösung Franz Fritzmeier die Kölner Eishockey-Legende Peter Draisaitl in den Fuchsbau. Und es geschah das Unglaubliche: Draisaitl gewann mit den bis dato harmlosen EVD-Kufencracks – nicht einmal, mehrfach.

    Aber Pape war das egal. Dem Mäzen gefiel der Stil des früheren Star-Mittelstürmers nicht. Zudem wollte der Unternehmer unbedingt Christian Rohde als Stammtorhüter etablieren, auch Angreifer Igor Alexandrow (der schon damals seinen Zenit überschritten hatte) sollte mehr Eiszeit erhalten. Papes Begründung: „Ich bezahle den DJ, also möchte ich auch bestimmen, welche Musik gespielt wird.“

    Klingt logisch, nur war Draisaitl ziemlich empört und geriet mit dem Klub-Boss aneinander. An seine Demission verschwendete er aber keinen Gedanken. "Man kann mich doch nicht entlassen, nur weil ich erst herausfinden wollte, wer der bessere Torhüter ist", sagte der gebürtige Tscheche. Dööhhh! Falsch. Konnte man. Pape warf Draisaitl raus, der trat nach: "Das ist doch der Witz des Jahrhunderts."

    Es folgte also Karel Lang, der glücklos blieb. Aber nun hat der „Didi“ ja wieder das Sagen. Eines ist gewiss: Aus Duisburg wird es sicher noch Lustiges zu berichten geben.
    Quelle: rp-online

  3. #3
    Hard Core Eishockey Fan Avatar von Elvis 23
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    Pape mach einfach Duisburg platt und Herne lohnt sich auch nicht
    E.G.I.G.

    Donec mors non separat

  4. #4
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    Zumindest hat "ein Pape" die finanziellen Möglichkeiten, sich ein solch kostenintensives Hobby ( = DEL-Eishockeyverein ) leisten zu können.
    Ein wenig neidisch bin ich da schon ( speziell weil Herr Pape im Frühjahr auch mehrfach mit den Moskitos zusammenarbeiten wollte ( "die Moskitos" diese Zusammenarbeit aber nicht wollten / nicht nötig hatten und deshalb Gesprächstermine auch äußerst kurzfristig ( und für mich nicht nachvollziehbar ) absagten )).
    *Spekulation an*
    Mit Pape könnten die Moskitos noch heute in der 2. Liga Eishockey spielen.
    *Spekulation aus*
    Insofern betrachte ich die Situation in Duisburg aus einer gewissen Distanz mit einer Mischung aus Mitleid, Schmunzeln und Neid ...

  5. #5
    Hard Core Eishockey Fan Avatar von Elvis 23
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    Didi holt 3 Punkte !
    E.G.I.G.

    Donec mors non separat

  6. #6
    Statistiker | Admin Avatar von Jochen
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    Standard Endlich hat's geklappt

    EISHOCKEY. Mit einer starken Leistung - und den Fans im Rücken - feierte der EVD beim 3:1 gegen die Straubing Tigers den ersten Saisonsieg.

    Didi Hegen wiederholte es zweimal. "Wir brauchen unsere Fans", sagte der Trainer des EV Duisburg vor dem Spiel gegen die Straubing Tigers. "Wenn uns die Zuschauer nach vorne peitschen, dann ist es für uns einfacher." Und Hegen wurde erhört. Von Anfang an gaben die Fans der Füchse Gas. Sie sangen, schrieen, klatschten, was das Zeug hielt. Und Hegen, die Fans und die Spieler wurden belohnt. Endlich. Im siebten Saisonspiel der Deutschen Eishockey-Liga gewann der EVD gegen Straubing mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
    Ob's an der endlich vorhandenen vierten Reihe lag? Die Duisburger machten jedenfalls ordentlich Druck. Das zeigt auch ein Blick in die Schussstatistik. 14:5 Versuche standen alleine im ersten Drittel für den EVD zu Buche. Einer war dann auch drin. Alexander Selivanov hatte in der 13. Minute in Überzahl abgezogen; Michal Sup schnappte sich den Nachschuss, brachte den Puck zu Selivanov, der dann traf.
    Noch war freilich nicht alles Gold, was auf dem Eis glitzerte. Zweimal hatten die Gastgeber in 5:3-Überzahl die Chance, das Ergebnis noch angenehmer zu gestalten. Beim ersten Mal gab es nur einen Torschuss; in Versuch Nummer zwei wurde es zumindest gefährlich, als Stanislav Jasecko die Latte traf.
    Drei Tore von Alexander Selivanov
    Ähnlich wie in Frankfurt ließ Jan Alinc gestern seine spielerische Klasse aufblitzen. Gut 31 Minuten waren gespielt, als der Tscheche über rechts ins Drittel wollte. Zwei Straubinger hatten etwas dagegen, rauschten auf den Angreifer zu. Doch Jan Alinc landete nicht unangenehm auf dem Eis. Im Gegenteil. Er blieb an der Scheibe, passte hinüber zu Selivanov, der die Führung auf 2:0 ausbaute.
    War das schön? Das war schön! Also noch einmal. Der Schlussabschnitt hatte gerade begonnen, das setzte sich Alinc erneut an der Seite durch, zog diesmal aber selbst ab. Straubings Keeper Markus Janka, früher einmal selbst Duisburger, ließ den Puck erneut abprallen - genau vor den Schläger von Selivanov, der mit seinem dritten Treffer nach 21 Sekunden auf 3:0 erhöhte.
    Erst danach machten sich auch die Tigers bemerkbar. Zunächst parierte der erneut starke EVD-Goalie Lukas Lang gegen Eric Meloche, ehe Bill Trew eine Schlafmützigkeit der Duisburger zum 1:3-Anschluss nutzte. Doch die Füchse gaben weiter Gas und hätten in einer weiteren 5:3-Überzahl das 4:1 durch Justin Cox erzielen müssen (55.).
    Machte aber nichts. Im Gegenteil. Wie es die Fans mit dem ausgelassen tanzenden Lukas Lang bejubeln konnten.
    Quelle: DerWesten von Sandra Otten & Friedhelm Thelen

  7. #7
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    Standard Füchse zeigen Moral und drehen das Spiel

    Quelle: DerWesten

    EISHOCKEY. Der EV Duisburg siegt bei den Kassel Huskies nach einem 0:2-Rückstand 3:2. Morgen kommt Frankfurt. Die Füchse zeigten gestern Abend bei den Huskies Moral. ...

    ... Schon nach sechs Minuten lag der EV Duisburg im DEL-Match bei den Kassel Huskies zurück, am Ende gewannen trotzdem die Gäste das Eishockey-Match. Mit 3:2 (1:2, 2:0, 0:0) setzte sich der EVD beim Aufsteiger durch. Morgen sind die Frankfurt Lions an der Wedau zu Gast (18.30 Uhr).Der EV Duisburg verschlief die ersten Minuten des Spiels, dafür waren die Huskies hellwach. Nach 23 Sekunden stand es 1:0 für die Hausherren, nach gut sechs Minuten 2:0. Mit Hugo Boiswert und Shawn McNeil leisteten jeweils ausgerechnet zwei Ex-Duisburger die Vorarbeit.Bryan Schmidt und Sean Tallaire nutzten die Schlafmützigkeit der Gäste zur frühen Führung aus. Der Aufsteiger war gewillt, den EVD niederzukämpfen und schoss aus allen lagen. Nach zehn Minuten bekam der EVD das Geschehen jedoch besser in den Griff. Artjom Kostyrev brachte die Füchse mit dem Anschlusstreffer wieder ins Geschäft.Die Füchse versuchten, der Kampfkraft der Gastgeber spielerische Mittel entgegenzusetzen. Das Konzept ging auf. Bis zur 23. Minute drehten die Duisburger das Spiel, wobei Goali Lukas Lang mit seinen Paraden den EVD im Spiel hielt. Ausgerechnet gegen Shawn McNeil, der in Unterzahl die Huskies mit 3:1 in Führung hätte bringen können, war er mit einer Glanzparade zur Stelle.Bezeichnend war, dass mit Daniel Tkaczuk und Jan Taube zwei Spieler aus der "zweiten Reihe" mit ihren Treffern die Wende herbeiführten. Vermeintlich etablierte Cracks wie Alexander Selivanov gingen zu leichtfertig mit ihren Chancen um. So mussten die Duisburger bis zum Spielende um die drei Punkte zittern. In der 58. Minute wäre es beinahe passiert: Kassel traf den Pfosten. Der gestern einmal mehr starke Karel Lang hätte das Nachsehen gehabt."Die Mannschaft hat sich diesen Sieg verdient erkämpft", freute sich EVD-Trainer Didi Hegen über die gute Moral seiner Spieler, den frühen Rückstand weggesteckt zu haben. Hegen optimistisch: "So ist auch gegen Frankfurt etwas drin."
    Kassel traf kurz vor Schluss den Pfosten
    Tore: 1:0 (0:23) Schmidt (Boisvert,Tallaire), 2:0 (6:43) Tallaire (McNeil/5-4), 2:1 (11:47) Kostyrev (Rimbeck, Tkaczuk), 2:2 (23:37) Tkaczuk, 2:3 Taube (32:14) Sedelmayr, Schenkel). Strafen: Kassel 4, Duisburg 14. Zuschauer: 4338. (D. R.)

  8. #8
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    Standard Füchse wollen gegen Frankfurt nachlegen

    Quelle: DerWesten von Daniel Paul

    EVD nach dem Sieg mit viel Selbstvertrauen

    EISHOCKEY DEL Für die Füchse Duisburg geht es weiter Schlag auf Schlag. Nach dem Sieg bei den Kassel Huskies empfangen die Füchse bereits morgen (18.30 Uhr) die Frankfurt Lions.
    Die letzten drei Partien haben die Lions verloren, weshalb EVD-Coach Didi Hegen vor dem Heimspiel keineswegs angst und bange ist: "Frankfurt wackelt derzeit - wieso also sollten wir nicht punkten." Bereits am 18. September trafen sich beide Teams in der Eissporthalle am Ratsweg. Damals war es das erste Spiel unter der Regie von Hegen. Doch mit der erhofften Wende wurde es in der Mainmetropole nichts.
    Am Ende siegten die Hausherren deutlich mit 5:2. Dass sich die Dinge nun im Fuchsbau nicht wiederholen, fordert Hegen vor allem ein besseres Powerplay. Vor der Partie in Kassel monierte der Coach bereits die Art und Weise, wie seine gestandenen Akteure das Powerplay angehen. "Die Spieler haben genaue Vorgaben - diese halten sie jedoch nicht ein." Besserung wurde gelobt, notfalls würde Hegen auch die Youngsters in Überzahl aufs Eis schicken. In Kassel blieb trotz des Sieges am Ende jedoch alles beim alten. Zwar hatten die Füchse nur zwei Überzahlzahlspiele - diese wurden jedoch erneut schwach ausgespielt.
    Nun gegen Frankfurt also die Chance auf Revanche. Nach dem überraschenden, wenngleich hochverdienten Erfolg in Kassel geht der EVD mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Heimspiel. Mit einem Sieg gegen Frankfurt könnten die Duisburger zum ersten Mal in dieser Spielzeit das Tabellenende verlassen.

  9. #9
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    Standard Füchse: Pleite am Pulverturm

    Quelle: DerWesten von Ben Nieleck

    Straubing. Im vierten Auswärtsspiel in Folge setzte es die vierte Niederlage. EVD-Trainer Didi Hegen schickt Rick Berry auf die Tribüne.

    Straubing Tigers Füchse Duisburg 4:2 Drittel: 1:0, 3:2, 0:0 Tore: 1:0 (6:01) Maloney (Hussey, Meloche/5:4 ÜZ), 1:1 (20:38) Palmer (Cox, Bader), 1:2 (25:23) Ask (Cox), 2:2 (32:04) Bassen (Wilhelm), 3:2 (33:24) Meloche (Hussey), 4:2 (37:35) Hussey (Wilhelm), Strafen: Straubing: 14,EVD: 4+10 für Ask Das war wieder nichts. Auch beim vierten Auswärtsspiel in Folge kassierte der EV Duisburg bei den Straubing Tigers eine 2:4 Niederlage.
    Für die gastgebenden Niederbayern war es eine Premiere. Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Straubinger im nunmehr runderneuerten Tigerkäfig am Pulverturm vor 4742 Zuschauern antreten. Auf den verletzten Jan Taube musste EVD-Coach Didi Hegen verzichten, auf den Einsatz des kanadischen Verteidigers Rick Berry verzichtete der Trainer dagegen freiwillig. Dafür kamen die neuverpflichteten Peter Abstreiter und Steve Palmer zu ihrem ersten Einsatz im Füchsedress. Didi Hegen wurde unwillkürlich an das Spiel in Iserlohn erinnert. Gleich die erste Unterzahl brachte die Führung für die Gastgeber durch Maloney. Glück für Duisburg, dass Schiedsrichter Piechaczek drei Minuten vor Ende des ersten Durchgangs nach Studium des Videobeweises nicht den zweiten Treffer für Straubing anerkannte.
    Nach der Pause waren die Füchse dafür jetzt richtig wach. Neuzugang Steve Palmer erzielte gleich nach Beginn den Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen. Morten Ask kam von der Strafbank und versenkte den Puck zur Duisburger Führung. Die Freude währte jedoch nicht lange trotz weiterer guter Chancen für den EVD. Mit einem Doppelschlag innerhalb 80 Sekunden durch Bassen und Meloche mit einem Schuss aus spitzem Winkel drehten die Hausherren den Spieß wieder um. Und der unglücklich agierende Lukas Lang kassierte kurz vor Ende des zweiten Drittels auch noch den vierten Treffer durch Hussey.
    Trotz Dauerdrucks des Hegen-Teams im dritten Drittel bis zum Spielende sollte kein weiteres Tor mehr fallen. Auf fremdem Eis ist momentan für die Füchse einfach nichts zu holen.

  10. #10
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    Standard Böse Stiche der Scorpions

    Quelle: DerWesten von Ben Nieleck

    Die Niederlagenserie geht für die Füchse ohne Unterbrechung weiter. Im Heimspiel gegen die Hannover Scorpions setzte es eine klare 2:6-Packung.

    Im ersten Durchgang sah es noch relativ gut aus, was die Füchse ablieferten. Neuzugang Steve Palmer hatte die Führung auf dem Schläger. Sekunden später waren es Abstreiter, Sup und Alinc mit Schüssen im Sekundentakt, wieder nichts. Im direkten Gegenzug fiel die Führung für die Gäste durch Mitchell, den kein Fuchs wirklich hinderte.Mit der schönsten Kombination traf Kostyrev per Handgelenkschuss nach schöner Vorarbeit von Schenkel und Rimbeck. Kurz vor der Pause erzielte Dolak, als Alinc auf der Strafbank saß, aus der Bedrängnis mit einer Bogenlampe über den unsicheren Kauhanen die erneute Führung.Im zweiten Drittel verloren die Füchse komplett den Faden, die Dinge nahmen ihren Lauf. Für den schwachen Kauhanen kam schließlich Lukas Lang, der aber auch noch zwei Treffer kassierte. Toni Baders Tor zum 2:5-Zwischenstand war nur Ergebniskosmetik.

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