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Thema: Formel 1

  1. #1
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    Standard Formel 1

    Ecclestone plant für neue Saison Medaillenwertung

    Seit Jahren kämpft Bernie Ecclestone dafür, dass das Punktesystem in der Formel 1 durch eine WM-Wertung mit Gold-, Silber- und Bronzemedaille ersetzt wird. Er ist optimistisch, dass es schon in der neuen Saison so weit sein wird. Das würde die Formel 1 attraktiver machen und zu mehr Überholmanövern führen.


    Graue Eminenz: Der 77-jährige in Ipswich geborene Brite Bernie Ecclestone ist Geschäftsführer der Holding SLEC und damit mächtigster Mann der Formel 1.

    Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist zuversichtlich, dass die von ihm vorgeschlagene WM-Wertung mit Medaillen schon 2009 eingeführt wird. „Sie wird kommen. Alle Teams sind einverstanden“, sagte der Brite am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in London.

    Laut seinem schon seit Jahren von ihm immer wieder eingebrachten Vorschlag soll das bestehende Punktesystem durch die Vergabe von Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für die ersten drei Plätze nach dem Vorbild der Olympischen Spiele abgelöst werden. Weltmeister würde dann der Fahrer mit den meisten Siegen.

    Diese Regelung würde die Formel 1 attraktiver machen und zu mehr Überholmanövern führen, meinte Ecclestone. Es könne nicht angehen, „dass jemand die Weltmeisterschaft gewinnt, ohne versucht zu haben, das Rennen zu gewinnen“. Der Motorsport-Weltrat soll schon bei seiner Sitzung am 12. Dezember über den Vorschlag beschließen. Kritiker fürchten, dass sich durch die Medaillen-Wertung das Interesse nur auf die dominierenden Teams beschränken und die kleinen Rennställe ins Abseits geraten könnten.

    In der abgelaufenen Saison genügte dem Briten Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes beim Finale in Sao Paulo ein fünfter Platz, um sich den Titel zu sichern. Der 23-Jährige gewann in diesem Jahr fünf Rennen. Sein Ferrari-Widersacher Felipe Massa stand sechsmal ganz oben auf dem Podest, verpasste dennoch die WM um einen Punkt. Bisher erhielten die Piloten für einen Sieg zehn Punkte, für Platz zwei acht, für den dritten Rang sechs. Der Achtplatzierte bekam noch einen Zähler.

    Bei der Pressekonferenz in London stellte der Formel-1-Herrscher auch einen neuen Seriensponsor vor. Von Januar 2009 an wird der Elektronik- und Telekommunikationskonzern LG globaler und technischer Partner der bedeutendsten Motorsport-Klasse der Welt.

    Die Vereinbarung gilt für mehrere Jahre. LG erhält umfassende Marketingrechte und darf unter anderem exklusiv mit dem Formel-1-Logo auf Elektronikgeräten und Mobiltelefonen werben. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Die Chancen, dass schon 2010 in Südkorea ein Grand Prix stattfindet, sind durch den Vertrag gestiegen.
    Quelle: welt.de

  2. #2
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    Standard Hockenheim will freiwillig verzichten

    Berlin (RPO). Die Verantwortlichen des Hockenheimrings denken anscheinend an den vorzeitigen Ausstieg aus dem Formel-1-Vertrag mit Bernie Ecclestone und den freiwilligen Verzicht auf den Grand Prix 2010.

    Nach der Weigerung des Landes Baden-Württemberg, mit einem Zuschuss den 2008 aufgelaufenen Verlust von 5,3 Millionen Euro abzumildern, sei die Zukunft der Rennstrecke akut gefährdet.

    Das sagte Karl-Josef Schmidt, Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH, dem Berliner Tagesspiegel (Sonntags-Ausgabe). "Ohne Zuschüsse des Landes wird es keine Formel 1 in Hockenheim mehr geben", erklärte Schmidt.

    Derzeit ist offenbar nicht nur eine Verlängerung des noch bis 2010 laufenden Vertrages sehr unwahrscheinlich. "Das hängt von den Konditionen ab", sagte Schmidt, fügte aber hinzu: "Wir müssen sehen, ob wir da schon vorher rauskommen." Momentan wechselt sich Hockenheim mit dem Nürburgring jährlich bei der Austragung des deutschen Rennens ab. 2009 wird in der Eifel gefahren, wo momentan rund um den Traditionskurs mächtig gebaut wird.

    Schmidt befürchtet sogar, dass die Formel 1 mittelfristig nicht nur aus Hockenheim, sondern ganz aus Deutschland verschwinden könnte, da seiner Meinung nach auch für den Nürburgring "die Grenze der Belastbarkeit erreicht" sei. Als Grund dafür nannte er die zu hohen finanziellen Forderungen von Ecclestone.
    Quelle: rp-online.de

  3. #3
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    Standard Briatore will mindestens 50 Prozent einsparen

    Kostenexpolsion in der Formel 1

    Briatore will mindestens 50 Prozent einsparen

    Der Teamchef des Renault-Rennstalls, Flavio Briatore, plädiert mit Blick auf die kommende Formel-1-Saison für massive Einsparungen durch Einheitsmotoren und Hybrid-Systeme.

    Renault-Teamchef Flavio Briatore hat im Hinblick auf die Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 erneut für massive Einsparungen plädiert. "Mindestens 50 Prozent. Es sollte aber noch mehr möglich sein", sagte der Italiener im Gespräch mit dem Fachmagazin "auto, motor und sport".

    Beim Saisonfinale in Brasilien habe er sich mal in aller Ruhe die Lenkräder der Autos angeschaut: "Die sehen aus, als wollten wir zum Mars fliegen. Irgendwie schauen sie aber doch alle gleich aus. Da frage ich mich: Wozu stecken wir soviel Energie und Geld da rein? Da werden nur die Egos der Ingenieure befriedigt."

    Einheitsmotoren könnten die Lösung sein

    Lösungsvorschläge sind laut Briatore die Vereinheitlichung der Motoren und des Hybrid-Systems KERS: "Wenn jeder für sich allein arbeitet, wird viel Geld verschleudert, und am Ende sind wir dann doch wieder alle gleich weit."

    Briatore hätte gerne eine Verschiebung der KERS-Einführung um ein Jahr gesehen: "Alle waren dafür, nur BMW nicht. Ich verstehe nicht, warum. Jetzt ist jeder gezwungen, viel Geld zu investieren."

    Briatore will drastische Kostensenkung

    Wenn die Kosten nicht bald drastisch gesenkt werden, sieht der Italiener die Gefahr, dass Hersteller oder Privatteams abspringen.

    "Wir brauchen Lösungen für die Zeit von 2010 bis 2012", sagte er der ams: "Ich schlage vor: Steckt alle, die in der Formel 1 etwas zu sagen haben, in ein Hotel und gebt ihnen maximal eine Woche Zeit. Dann muss wie bei der Papstwahl weißer Rauch aus dem Kamin aufsteigen."

    "Initiative muss von dem Teams kommen"

    Dem Automobil-Weltverband FIA will Briatore mit seinen Vorschlägen nicht das Heft aus der Hand nehmen: "Ich sage nur, dass der Anstoß von den Teams kommen muss. Die Teamvereinigung FOTA hat Bernie Ecclestone und Max Mosley nicht den Krieg angesagt"

    "Wir wollen mit ihnen zusammenarbeiten. Wenn wir aber nichts auf die Reihe kriegen, hat Mosley alles Recht, seine eigenen Ideen durchzusetzen. Er hat sich in den Kopf gesetzt, die Formel 1 zu retten, und das wird er auch tun", so Briatore weiter.

    Alonso soll wieder Weltmeister werden

    "Unser Ziel ist es, mit Fernando Alonso wieder Weltmeister zu werden, und ich glaube, wir sind auf einem guten Weg", sagte der Italiener.
    Die Abwanderungsgelüste des zweifachen Champions Alonso, der immer mal wieder offen mit Ferrari liebäugelt, machen Briatore keine Sorgen: "Wir müssen ihm nur ein Siegerauto hinstellen."
    Quelle: spox.com

  4. #4
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    Standard 2010 kein Formel-1-Rennen in Deutschland?

    Die Zukunft der Formel 1 auf dem Hockenheimring sieht düster aus. Und es ist gut möglich, dass es 2010 kein Rennen in Deutschland geben könnte, falls die Organisatoren auf die turnusmäßige Austragung verzichten. Der Nürburgring in der Eifel will nicht einspringen, sondern an seinem zweijährigen Rhythmus festhalten.


    Formel 1 auf dem Hockenheimring vor dem Aus

    Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz hat keine Angst vor einem kompletten Formel-1-Aus für Deutschland. „So lange ein großer Nutzen für unsere Region da ist und auch die öffentliche Hand profitiert, so lange mache ich mir da keine Sorgen“, sagte Kafitz zur Formel-1-Zukunft in der Eifel.

    Allerdings sei es denkbar, dass es 2010 kein Rennen in Deutschland geben könnte, falls der Hockenheimring wie zuletzt angedeutet freiwillig auf seine turnusmäßige Austragung verzichtet. „Dieses Szenario sehe ich im Moment so“, sagte Kafitz. Der Nürburgring würde nicht einspringen.
    „Das können wir uns wirtschaftlich nicht erlauben“, sagte Kafitz und verwies darauf, dass die wirtschaftliche Lage seit der Einführung des jährlichen Wechsels zwischen Hockenheim und dem Nürburgring ab dieser Saison „nicht anders“ geworden sei. Allerdings hoffe er noch darauf, dass Hockenheim den Grand Prix doch ausrichten könne.

    Für die Zeit nach dem letzten Rennen des Rotationsabkommens 2011 auf dem Nürburgring ist es vorstellbar, dass sich der Traditionskurs in der Eifel bei einem neuen Vertrag mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone um ein Rennen alle zwei Jahre bemüht. „Wir halten ein Rennen alle zwei Jahre für einen dankbaren Kompromiss bei der Frage, was nützt der Region und was kostet es die GmbH“, sagte Kafitz.

    Hockenheimring im Nachteil

    In der strukturschwachen Eifel profitiert die gesamte Region von einem Gastspiel der Formel 1, das für rund 60 Millionen Euro Umsatz sowie 10 Millionen Euro Nettowertschöpfung sorgt. Die Verluste im einstelligen Millionenbereich, die allein durch die Königsklasse bei der Nürburgring GmbH auflaufen, werden vom Land Rheinland-Pfalz, das 90 Prozent der Anteile hält, und dem Landkreis Ahrweiler (10 Prozent) getragen.

    Der Hockenheimring ist da in einer „eindeutig schlechteren Situation“, meinte Kafitz. Dort profitiere zwar auch eine ganze Region, die finanzielle Last trage aber zu 94 Prozent die 20.000-Einwohner-Stadt Hockenheim. Das Land Baden-Württemberg, das den 65 Millionen Euro teuren Umbau der Strecke 2002 mit 15 Millionen unterstützt hatte, lehnte es kürzlich ab, mit einem Zuschuss den 2008 aufgelaufenen Verlust von 5,3 Millionen Euro abzumildern.

    Dadurch sieht Karl-Josef Schmidt, Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH, die Zukunft der Rennstrecke akut gefährdet. Schmidt dachte in einem Interview offen über den vorzeitigen Ausstieg aus dem Formel-1-Vertrag und den freiwilligen Verzicht auf den Grand Prix 2010 nach: „Ohne Zuschüsse des Landes wird es keine Formel 1 in Hockenheim mehr geben.“

    35 Millionen Euro zusätzliche Schulden

    Im Frühjahr hatte Schmidt 34 Millionen Euro Schulden der Hockenheimring GmbH bestätigt. Die Verluste durch die Formel 1 werden durch den Überschuss bei allen anderen Aktivitäten außerhalb der Königsklasse nicht aufgefangen. Die Stadt Hockenheim hatte sich vor zwei Jahren zugunsten der Rennstrecke um zusätzliche 35 Millionen Euro verschuldet.

    Kafitz und seine Kollegen in der Eifel versuchen unterdessen, durch weitere Investitionen die Traditionsrennstrecke unabhängig von der Formel 1 zu machen. Derzeit entstehen unter dem Schlagwort „Nürburgring 2009“ neben einer neuen Haupttribüne ein überdachter Ring-Boulevard, eine Arena mit 3600 Sitzplätzen, eine Eventhalle mit 1500 Plätzen, ein erweiterter Themenpark mit einer Achterbahn in Formel-1-Tempo sowie ein Hotel und das Motorsport-Resort „Eifeldorf Grüne Hölle“.

    „Die Bauarbeiten gehen gut voran“, sagte Kafitz, der mit der pünktlichen Fertigstellung im Juni 2009 rechnet. Am 12. Juli steigt dann als erstes Großereignis der Formel-1-GP 2009. Das gesamte Projekt kostet 215 Millionen Euro, wovon die Nürburgring GmbH 135 Millionen trägt. Den Rest bringen private Investoren auf.
    Quelle: welt.de
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  5. #5
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    Standard Nürburgring-GP vorerst nicht in Gefahr

    Geschäftsführer Kafitz bleibt gelassen


    Auch in Zukunft sollen die Formel-1-Boliden über den Nürburgring donnern.

    Die Zukunft der Formel 1 in Deutschland bereitet Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz bislang keine Sorgen. Im Jahr 2010 könne allerdings der deutsche Grand Prix flach fallen.

    Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz hat keine Angst vor einem kompletten Formel-1-Aus für Deutschland. "So lange ein großer Nutzen für unsere Region da ist und auch die öffentliche Hand profitiert, so lange mache ich mir da keine Sorgen", sagte Kafitz dem Sport-Informations-Dienst zur Formel-1-Zukunft in der Eifel.

    Allerdings sei es denkbar, dass es 2010 kein Rennen in Deutschland geben könnte, falls der Hockenheimring wie zuletzt angedeutet freiwillig auf seine turnusmäßige Austragung verzichtet. "Dieses Szenario sehe ich im Moment so", sagte Kafitz. Der Nürburgring würde nicht einspringen.

    Nürburgring kein Ersatzkandidat

    "Das können wir uns wirtschaftlich nicht erlauben", sagte Kafitz und verwies darauf, dass die wirtschaftliche Lage seit der Einführung des jährlichen Wechsels zwischen Hockenheim und dem Nürburgring ab dieser Saison "nicht anders" geworden sei. Allerdings hoffe er noch darauf, dass Hockenheim den Grand Prix doch ausrichten könne.
    Für die Zeit nach dem letzten Rennen des Rotationsabkommens 2011 auf dem Nürburgring ist es vorstellbar, dass sich der Traditionskurs in der Eifel bei einem neuen Vertrag mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone um ein Rennen alle zwei Jahre bemüht.

    "Wir halten ein Rennen alle zwei Jahre für einen dankbaren Kompromiss bei der Frage, was nützt der Region und was kostet es die GmbH", sagte Kafitz.
    Quelle: spox.com
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  6. #6
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    Standard Barrichello weist di Grassi in die Schranken


    Rubens Barrichello (r.) im Gespräch mit Felipe Massa

    Rubens Barrichello hat sich bei einem von Felipe Massa organisierten Kart-Event gegen Lucas di Grassi durchgesetzt. Beide kämpfen um ein Honda-Cockpit für die kommende F1-Saison.

    Der Brasilianer Rubens Barrichello hat die jährlich ausgetragene "International Challenge of Go-Kart-Champions" in Florianapolis genutzt, um seinen Anspruch auf das freie Honda-Cockpit für die kommende Formel-1-Saison zu untermauern.

    Bei der von Ferrari-Pilot Felipe Massa organisierten Wohltätigkeitsveranstaltung setzte sich Barrichello nach zwei Läufen mit einem Punkt Vorsprung vor Landsmann und Mitbewerber Lucas di Grassi durch.

    Schumi ohne Glück

    Weniger Glück hatte F1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, der nach Platz vier im ersten Lauf einen Ausfall im zweiten Durchgang zu beklagen hatte.

    Auch Ferrai-Testfahrer Luca Badoer, sein Force-India-Kollege Vitantonio Liuzzi und der frühere Jaguar- und Prost-Pilot Luciano Burti versuchten sich in den Karts.

    Der Erlös des Charity-Events, den rund 12.000 Zuschauer an der Strecke verfolgten, geht an Überschwemmungsopfer im Süden Brasiliens.
    Quelle: spox.com
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  7. #7
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    Standard Surer: "Stunde der deutschen Hersteller"

    So funktioniert die neue Formel 1


    BMW-Sauber fuhr in Barcelona als einziges Team mit komplett neuer Aerodynamik

    Die ersten Wintertests haben schon gezeigt, wie sehr sich die Formel 1 durch die neuen Regeln verändern wird. Slicks, neues Antriebssystem, deutlich beschnittene Aerodynamik mit kleineren Heckflügeln und größeren Frontflügeln. Wie reagieren die Teams auf die Regeländerungen und warum hat Ferrari noch große Probleme? SPOX gibt zusammen mit Premiere-Experte Marc Surer erste Antworten.

    "Wir haben drei Baustellen: Aerodynamik, Slicks und den Hybridantrieb KERS. So viel hatten wir in einem Winter noch nie", sagt Premiere-Experte Marc Surer im Gespräch mit SPOX. "Das werden die interessantesten Wintertests seit langem."

    Interessant deshalb, weil sich die Autos für jeden sichtbar von Test zu Test deutlich verändern werden. Alle Teams befinden sich noch in der Experimentierphase.

    "Zu diesem frühen Zeitpunkt geht die Entwicklung noch sehr schnell voran", erklärt McLaren-Chefaerodynamiker Doug McKiernan. "Nach zwei oder drei Wochen kann man einen komplett neuen Unterboden haben. Ein paar weitere Wochen, und man hat einen neuen Frontflügel. Die neuen Regeln sind wie ein 'Reset-Knopf' für die Aerodynamik."
    Womit wir auch schon bei der ersten Baustelle wären.

    Baustelle 1: Die Aerodynamik:

    Der erste Anblick der neuen Studien von Williams und BMW-Sauber bei den Testfahrten in Barcelona mag für manche ein Schock gewesen sein.
    Der Heckflügel schmaler und höher, der Frontflügel weiter vorne und breiter. Dazu passte BMW noch die Nase und die Seitenkästen an. Sehr viel hatten die ersten Prototypen für 2009 nicht mehr mit der Formel 1 zu tun, die man aus den letzten Jahren kannte.

    Für Surer aber kein großes Problem: "Grundsätzlich gefallen mir die Autos gut, weil die ganzen Zusatzflügelchen endlich weg sind. Bis auf den Heckflügel, der ist doch sehr gewöhnungsbedürftig."

    Experimentierfeld Unterboden

    Letztlich geht es aber nicht ums Aussehen, sondern um die Vorteile der neuen Abmessungen. Und die sollen sich vor allem beim Überholen zeigen. Bis zu 50 Prozent weniger Anpressdruck haben die Autos bei momentanem Entwicklungsstand.

    Experimentierfeld wird 2009 der Unterboden des Autos sein. Denn er unterliegt keinen so strengen Beschränkungen wie die Flügel. "Wenn man mit diesem kleinen Heckflügel leben muss und keine Zusatzflügelchen mehr hat, dann bleibt nur noch der Unterboden. Man kann durch Änderungen am Unterboden zum Beispiel den Anpressdruck weiter nach hinten oder nach vorne verlagern", erklärt Surer.

    Autos werden sich noch stark verändern

    Zusammen mit den Slicks ergibt das laut McLaren-Renningenieur Pat Fry eine Verschiebung vom klassischen Anpressdruck durch die Flügel hin zu mehr mechanischem Grip. "Das Auto wird dadurch aerodynamisch weniger anfällig", sagt Fry.

    Die Folgen hat BMW-Sauber-Testfahrer Christian Klien bereits in Barcelona beschrieben. Es wird leichter werden, dicht hinter dem Vordermann herzufahren, auch deshalb, weil der Fahrer den Frontflügel manuell verstellen kann - alles gut fürs Überholen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass sich dieser Trend bis zum Saisonstart Ende März fortsetzt. Denn schon jetzt ist klar: Die Autos, mit denen zurzeit getestet wird, werden nicht viel mit denen zu tun haben, die in Melbourne am Start stehen.

    Baustelle 2: Die Slicks

    Dank der profillosen Reifen werden die Autos vor allem in schnellen Kurven deutlich mehr Haftung haben als die Rillenreifen. Folge: Die Autos werden in Punkto Rundenzeit nicht annähernd so viel langsamer werden wie man anhand der beschnittenen Aerodynamik vermuten sollte.
    "Der Schritt zu Slicks ermöglicht die Wahl weicherer Gummimischungen", erklärt Fry. "Als wir die Slicks testeten, wurden die Rundenzeiten um drei Sekunden schneller - nur wegen der Reifen."

    Baustelle 3: Das neue Antriebssystem KERS

    Zusätzliche Zehntelsekunden wird derjenige schneller werden, der den besten Hybridantrieb konstruiert hat. KERS ist die größte Unbekannte und könnte für die größten Überraschungen im Kräfteverhältnis sorgen.
    Das "Kinetic Energy Recovery System", kurz KERS, speichert beim Bremsen frei werdende Energie in einer Batterie. Diese Energie kann einmal pro Runde in Form von rund 80 zusätzlichen PS für mehrere Sekunden per Knopfdruck abgerufen werden. Das bringt im Idealfall rund vier Zehntel pro Runde.

    "Es wird auf jeden Fall ein Vorteil auf der Geraden sein. Je länger die ist, desto spürbarer wird der Vorteil sein. Auch am Start und im Qualifying hat man einen Vorteil", erklärt Surer. "Wenn man bedenkt, wie eng es in diesem Jahr im Qualifying zuging, und weiß, dass KERS drei bis vier Zehntel pro Runde bringt, dann kann das eine Steigerung um drei Startreihen bedeuten."

    Ferrari hat Probleme mit KERS

    Mercedes, BMW und auch Honda sind in der Entwicklung schon relativ weit, während Ferrari und Renault noch keinen einzigen Testkilometer mit KERS auf dem Konto haben. Wie das Fachmagazin "auto, motor und sport" berichtet, fuhr Ferrari bei den Tests in Barcelona nur mit einer KERS-Attrappe, um die Gewichtsverteilung zu simulieren.

    Lieferant Magneti Marelli hat so große Probleme mit der Entwicklung des Systems, dass Ferrari frühestens beim Test in Jerez in der kommenden Woche auf einen Einsatz hoffen kann. Renault, auch von Magneti Marelli abhängig, hat das Unterfangen bereits aufgegeben und wird erst 2009 zum ersten Mal KERS testen.

    Für Surer im Moment ein klarer Vorteil für Mercedes und BMW: "Das kann die Stunde der deutschen Hersteller werden. KERS ist die große Chance auf eine Kräfteverschiebung. Vor allem deshalb, weil sie jetzt schon so weit sind."

    Fry: "Hierarchie kann durcheinander gewirbelt werden"

    Zu Saisonbeginn werden nicht alle Teams auf KERS zurückgreifen, denn der Einsatz des Systems ist keine Pflicht. Und es bringt eben nur Vorteile, wenn es optimal funktioniert.

    Glücklich sind dann diejenigen, die den Luxus haben, auf der langen Geraden einfach mal schnell den "Boost-Button" zu drücken und am Vordermann vorbeizurauschen.

    "Ich denke, wir werden 2009 größere Leistungsunterschiede im Feld sehen", sagt Fry. "Es gibt Potenzial für Überraschungen, die Hierarchie kann durcheinander gewirbelt werden."
    Quelle: spox.com
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  8. #8
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    Standard McLaren-Mercedes wird im Januar vorgestellt

    Neues Auto kommt


    Neues Auto für Lewis Hamilton (l.) und Heikki Kovalainen

    Der neue McLaren-Mercedes wird der Öffentlichkeit am 16. Januar vorgestellt. Der Bolide, der im britischen Woking präsentiert wird, trägt den Namen "MP4-24".

    "MP4-24" - so wird der neue McLaren-Mercedes heißen, mit dem die Piloten Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen in der kommenden Formel-1-Saison auf Punktejagd gehen.

    Vorgestellt wird der neue Bolide am 16. Januar im McLaren-Technology-Centre im britischen Woking. Das gab der Rennstall am Dienstag bekannt.

    Januar wird Monat der Präsentationen

    Einzelne Komponenten des neuen Autos, wie das neue Ernergierückgewinnungssystem (KERS), wurden bereits in den vergangenen Wochen getestet. Auch der neue Front-Flügel soll noch im Dezember zum Einsatz kommen.

    McLaren-Mercedes ist der dritte Rennstall, der einen Präsentations-Termin für sein neues Auto genannt hat.

    BMW-Sauber wird seinen Boliden am 20. Januar der Öffentlichkeit zeigen, Toyota verzichtet auf eine traditionelle Präsentation, wird aber am 15. Januar auf einer speziellen Internetseite über das neue Auto informieren.
    Quelle: spox.com
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  9. #9
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    Standard Sato darf weiter vom Comeback träumen

    Japaner vor Comeback in der Formel 1


    Takuma Sato kann sich Hoffnungen auf ein Comeback in der Formel 1 machen

    Takuma Sato darf sich weiter Hoffnungen auf eine Rückkehr in der Formel-1-Zirkus machen. Der Japaner wird weitere Testfahrten für den Rennstall Toro Rosso absolvieren.

    Takuma Sato bleibt weiter ein heißer Kandidat auf das zweite Cockpit des Rennstalls Toro Rosso.

    Der 31 Jahre alte Japaner, der bereits für Jordan, BAR und Super Aguri Formel-1-Erfahrung sammeln konnte, wird am 10. und 11. Dezember im spanischen Jerez weitere Testfahrten für das von Ferrari angetriebene Red-Bull-Farmteam absolvieren.

    Sato mit Erfahrung im Formel-1-Zirkus

    "Wir sehen das erneute Engagement als ein positives Signal," sagte Satos Betreuer Matthew Winter, "aber noch ist für die Rennsaison 2009 nichts entschieden."

    Sato hat in bisher 90 Formel-1-Rennen 44 Punkte verbuchen können und ist damit Japans erfolgreichster Fahrer der Motorsport-Königsklasse aller Zeiten.

    Beim Indianapolis-Grand Prix 2004 gelang ihm mit Platz drei sogar der Sprung aufs Treppchen.

    Die vergangene Saison begann er beim Team Super Aguri, welches sich allerdings nach dem Großen Preis von Spanien im April aus der Formel 1 zurückzog.

    Sato gegen Bourdais

    Beim ehemaligen Rennstall vom deutschen Shootingstar Sebastian Vettel buhlt der 31-Jährige mit dem letztjährigen Piloten Sebastien Bourdais um das zweite Toro-Rosso-Cockpit.

    Der 20 Jahre alte Franzose Sebastien Buemi dürfte indes als Vettel-Nachfolger feststehen.

    Takuma Sato durfte bereits vom 17. bis 19. November für den Sechsten der letztjährigen Konstrukteurswertung in Barcelona testen und machte dort eine ordentliche Figur.
    Quelle: spox.com
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    Standard Honda steigt aus Formel 1 aus


    Honda holte als eigenständiges Team drei Siege in 88 GPs. Weitaus besser lief's als Motorenlieferant

    Schock für die Formel 1: Der japanische Automobilkonzern Honda steigt mit sofortiger Wirkung aus der Königsklasse des Motorsports aus. Schuld daran ist die Finanzkrise. Die Honda-Fahrer Rubens Barrichello und Jenson Button stehen damit gut drei Monate vor Beginn der neuen Saison am 16. März 2009 in Australien ohne Cockpits da.

    "Honda ist zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns aus allen Formel-1-Aktivitäten zurückziehen werden und damit 2008 das letzte Jahr unserer Teilnahme war", erklärte Honda-Präsident Takeo Fukui am Freitag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Tokio.

    Rennteam und Motorenabteilung sollen verkauft werden

    Als Grund für den Rückzug nannten die Japaner die weltweite Wirtschaftskrise. Der Hersteller erklärte, dass er auch keine Motoren an andere Teams liefern werde. Honda will das eigenständige Rennteam sowie die ebenfalls selbstständige Motorenabteilung nun kurzfristig zum Verkauf anbieten.

    Falls sich kein Käufer für das Rennteam findet, würden in der Saison 2009 in der Königsklasse nur noch neun statt zuletzt zehn Teams an den Start gehen.

    Emotionale Pressekonferenz

    Im Mai dieses Jahres hatte sich bereits das von Honda mit Motoren belieferte Super-Aguri-Team wegen finanzieller Probleme zurückgezogen. "Diese schwierige Entscheidung wurde vor dem Hintergrund des sich weltweit rapide verschlechternden Betriebsumfeldes der Automobilindustrie getroffen", erklärte Fukui emotional sehr berührt: "Honda muss sein Hauptgeschäftsfeld schützen und langfristig sichern - angesichts der wachsenden großflächigen Unsicherheiten in der Weltwirtschaft."

    Das Honda-Budget für die Formel 1 soll zuletzt geschätze 390 Millionen Euro betragen haben. In den letzten Jahren hatte der Rennstall keinen externen Hauptsponsor. Honda war von 1964 bis 1968 sowie von 2006 bis 2008 als eigenständiges Team in der Formel 1 angetreten und hatte in 88 Rennen drei Siege geholt.

    Große Erfolge als Motorenlieferant

    Als Motorenlieferant war Honda deutlich erfolgreicher: Von 1983 bis 1992 feierten die Japaner mit Williams, Lotus und McLaren 69 GP-Siege und sechs Konstrukteurstitel. Von 2000 bis 2005 rüstete man das BAR-Team aus, das man danach komplett übernahm.

    Damit steht der Brite Jenson Button, der in Budapest 2006 den letzten Honda-Sieg holte, nach neun Jahren in der Formel 1 (154 Rennen, ein Sieg) ohne Cockpit für 2009 da.

    Auch der erhoffte Einstieg des Brasilianers Bruno Senna, Neffe des dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, droht nun zu platzen. Freie Plätze hat derzeit nur noch das Toro-Rosso-Team zu bieten, das seine Fahrer für das nächste Jahr noch nicht benannt hat.

    Honda-Teamchef Ross Brawn hatte die rund 700 Mitarbeiter in der englischen Zentrale in Brackley bereits am Donnerstag informiert.
    Quelle: spox.com
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