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Ergebnis 91 bis 92 von 92

Thema: Erste Bank Eishockey Liga (EBEL)

  1. #91
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    Bolzano campione d'EBEL – Bozen ist Meister der EBEL


    Erstmals in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gewinnt eine Mannschaft außerhalb Österreichs den Titel. In einem unglaublich spannenden, letzten Spiel der Best-of-Five-Serie gewann der HC Bozen mit 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung bei Red Bull Salzburg. Meisterschaftstorschütze war in der 72. Minute Žiga Pance.


    Der HC Bozen ist Meister der EBEL. (Foto: Hockey-News.info)

    Serienstand: Red Bull Salzburg - HC Bozen 2:3

    1:6 / 2:4 / 7:2 / 5:3 / 2:3 n.V.

    Red Bull Salzburg – HC Bozen 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) n.V.

    Beide Teams begannen offensiv, doch noch nicht mit allerletztem Druck auf die Tore. Beim ersten Überzahlspiel schlug die Scheibe dann erstmals in einem Netz ein. David Meckler (11./PP1) konnte den Rebound nach einem Schuss von Brian Fahey verwerten. Wenig später hämmert Troy Milam den Puck ans Gestänge. Salzburg wirkte spritziger, Bozen gönnte sich zu viele und oftmals unnötige Strafen. Salzburg feuerte aus allen Lagen und deckte HCB-Goalie Jaroslav Hübl ordentlich mit Arbeit ein. Bozen hatte Glück, dass die roten Bullen einmal mehr zu fahrlässig mit ihren Chancen umgegangen sind.

    Mit Beginn des Mittelabschnittes musste zunächst festgestellt werden, dass der Salzburger Andreas Kristler in der Kabine blieb. Bereits in der dritten Minute stürzte er unglücklich in die Bande und kurz vor der Pause erwischte es ihn ein zweites Mal. Das war dann zu viel. Was den Hausherren im ersten Abschnitt gelang, machten die Gäste nach. Es gab die erste Strafe gegen Salzburg und Sébastien Piché (27./PP1) hämmerte die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen. Die Serie der Überzahltore hielt an. Brian Fahey (29./PP1) war das egal und er überwand Hübl zum zweiten Mal. Was bei einfacher Überzahl klappt, klappt bei doppelter erst recht. MacGregor Sharp (35./PP2) steht da, wo ein Torjäger hingehört und bringt die Scheibe aus der Kurzdistanz ins Tor. Und wieder war alles offen. Das Drittel an sich war einem Finale würdig, die Teams zeigten schnelles Eishockey, viele Schüsse, gute Paraden und einige Tore. Ob diese auch ohne die Strafen gefallen wären, kann getrost bezweifelt werden. Denn bei 5:5 konnte man keinerlei Vorteile für den einen oder anderen erkennen.

    Bis etwa zur Hälfte des Schlussdrittels nahmen die kleinen Fehler aber zu. Das Spiel wurde immer mehr zur Kopfsache. Auch die Chancen waren nicht mehr so gesät, trotzdem war es immer noch ein kämpferisch hochklassiges Spiel. In der 53. Minute hätte Joe Motzko nach einem Zuckerpass von Andreas Nödl die Megachance bei einem Sololauf. Kurz darauf hatte Manuel Latusa ebenfalls eine Großchance, doch beide Male war bei Jaroslav Hübl Endstation. Matthias Trattnig legte mit dem nächsten Pfostentreffer nach. Die Entscheidung lag in der Luft. Für den HCB wurde es fast schon zur Abwehrschlacht mit gelegentlichen Kontern. Dramatik pur, als Trattnig weniger als zwei Minuten vor der Sirene eine Strafe im Mitteldrittel zog. Doch die Entscheidung ließ auf sich warten und das Spiel ging in die Overtime.

    Beide Mannschaften tauchten mehrfach gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf und immer wieder standen die Goalies im Focus. Es waren unglaublich spannende Minuten, doch in der 72. Minute war es dann soweit. Žiga Pance macht nach einem feinen Pass von David Laliberté die Meisterschaft für die Füchse klar.

    Damit begannen die Feierlichkeiten in eine sicher lange Partynacht von Coach Tom Pokel und seiner Mannschaft. Pokel und der HCB schreiben damit nicht nur Geschichte, sondern widerlegten viele, die den Füchsen vor der Saison nur geringe Chance ausstellten. Doch Tom Pokel fand nicht nur in der Finalserie oft die richtige Taktik. Neben der zweifelsohne herausragenden Mannschaftsleistung muss man Tom Pokel ein großes Kompliment aussprechen, der praktisch aus nichts alles gemacht hat.

    Quelle: hockeyweb.de
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  2. #92
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    Bulldogs ohne Tore beim KAC

    Klagenfurt / Dornbirn. (PM) In der 7. Runde der Erste Bank Eishockey Liga unterlag der Dornbirner Eishockey Club dem Rekordmeister EC-KAC in der Messehalle in Klagenfurt mit 2:0. In einem bis zum Schluss spannenden Spiel konnten die Bulldogs den Puck nicht in die Maschen bringen.

    Dornbirn kontrollierte von Beginn das Spiel, selbst die erste Strafe nach sechs Minuten brachte den sichtlich verunsicherten KAC noch nicht in richtige Spiellaune. Dem wenig später folgenden ersten Überzahlspiel der Bulldogs fehlte aber die Präzision im Abspiel, auch die Vorarlberger blieben ohne Torerfolg. Den ersten Warnschuss gab Arniel ab (12.), er wurde aus dem Verteidigungsdrittel perfekt angespielt, aber KAC-Keeper Tuokkola klärte. Dornbirn konterte in Unterlegenheit zwei Mal perfekt, scheiterte aber beide Male an Tuokkola. Sekunden vor Ende des ersten Drittels hatte Tuokkola Glück, als er einen Schuss von Desbiens aus spitzem Winkel via Querlatte abwehren konnte.

    Das Bild änderte sich auch im zweiten Drittel lange nicht. Die Dornbirner blieben die überlegene Mannschaft, allerdings fehlte weiterhin die Genauigkeit in den letzten Phasen der teilweise gut vorgetragenen Angriffe, um dem Rekordmeister vorzeitig den Garaus zu machen. Nach rund zehn Minuten fand sich der KAC dann besser zurecht, fand über die Seiten einige Male Lücken in der Bulldogs-Abwehr und tauchte dann und wann auch gefährlich vor David Madlener auf, der den gewohnt sicheren Eindruck machte. Die 1:0-Führung gelang dem KAC, Jacques (35.) zog aus rund sechs Metern Entfernung völlig unbedrängt ab, Madlener war chancenlos. Zum ersten Mal war die Dornbirner Abwehr desorientiert in dieser Partie und bezahlte den Fehler mit dem Gegentreffer.

    Die Bulldogs stemmten sich im letzten Drittel mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, die offensive Schlagzahl wurde deutlich erhöht. Das gab dem KAC freilich auch Gelegenheit für schnelle Konter. Tuokkola stand des öfteren im Mittelpunkt des Geschehens, der finnische Keeper des KAC hielt den Dornbirner Angriffsbemühungen bravourös stand und entwickelte sich zum „Vater“ des KAC-Sieges. Fünf Minuten vor Spielende ließ Dornbirn eine Überzahl Chance – dank Tuokkola aus. Madlener rettete nach Ende des Powerplays drei Mal binnen weniger Sekunden in Extremis. Gegen den Hammer von Urbas nach einem der vielen Konter war der DEC-Keeper dann aber machtlos (58.).

    Facts:
    Erste Bank Eishockeyliga – 7. Runde, Donnerstag, 02.10.2014
    EC-KAC – Dornbirner Eishockey Club 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
    Messehalle Klagenfurt, 3.117 Zuschauer
    SR: KINCSES, SMETANA, Nagy, Smeibidlo

    Tore:
    KAC: 1:0 Jacques (35.), 2:0 Urbas (58.)
    DEC:

    Strafen:
    KAC: 8 min.
    DEC: 8 min.

    Line-Up:
    KAC: Tuokkola – Wharton, Furey; Siklenka, Reichel; Pöck, Schumnig, Isopp -Lundmark, Koch, Urbas; Jacques, Hunderpfund, Strömberg; Geier Stefan – Harand Patrick – Geier Manuel; Ban Daniel, Koreis, Koczera;
    DEC: Madlener – D’Aversa, Exelby; Magnan, Sertich; Jeitziner, Lembacher – Desbiens, Miller, DiBenedetto; Grabher-Meier, Arniel, D’Alvise; Mairitsch, Bombach, Petrik Niki; Putnik, Feichtner, Häußle; Samardzic;
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